12. Januar 2020 / 12:11 Uhr

Affäre um Sexvideo: Spanischer Zweitligist FC Málaga entlässt Trainer Victor Sánchez del Amo

Affäre um Sexvideo: Spanischer Zweitligist FC Málaga entlässt Trainer Victor Sánchez del Amo

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Victor Sánchez del Amo ist nicht mehr Trainer des FC Malaga
Victor Sánchez del Amo ist nicht mehr Trainer des FC Malaga © imago images/Agencia EFE
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Der spanische Zweitligist FC Malaga hat seinen Trainer Victor Sánchez del Amo entlassen, wie der Verein am Sonntag bekannt gab. Hintergrund der Entlassung ist Sexvideo, in dem Sánchez del Amo angeblich zu sehen gewesen sein soll.

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Der spanische Zweitligist FC Málaga hat seinen Coach Víctor Sánchez del Amo "aus disziplinarischen Gründen" entlassen. Wegen eines im Internet aufgetauchten Sexvideos, in dem der Trainer zu sehen gewesen sein soll, hatte der Club Sánchez del Amo bereits vor wenigen Tagen suspendiert. Nun folgte die endgültige Trennung, wie es in einer offiziellen Mitteilung hieß.

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Die Vereinsspitze habe die Entscheidung getroffen, um den Schaden für die Mannschaft und den Club so weit wie möglich einzugrenzen. Gespräche mit dem Coach über eine "freundschaftliche Lösung für das derzeitige Problem" seien zuvor gescheitert. Zunächst werde nun der bisherige Co-Trainer Sergio Pellicer das Team betreuen, hieß es.

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Bei dem Skandal geht es um ein im Netz verbreitetes Video, in dem Sánchez del Amo halbnackt zu sehen gewesen sein soll. Der 43-Jährige hatte sich daraufhin selbst auf Twitter zu Wort gemeldet und erklärt, er sei einem Verbrechen gegen seine Privatsphäre "mit Belästigung und Erpressung" zum Opfer gefallen. "Die Angelegenheit liegt in den Händen der Polizei", schrieb er und fügte hinzu: "Das Teilen oder Verbreiten eines intimen Inhalts ohne Zustimmung der betroffenen Person ist eine Straftat, sei es in sozialen Netzwerken oder über Nachrichten oder auf andere Weise." Spanische Medien berichteten, im Zuge der Ermittlungen sei ein 41-jähriger Spanier festgenommen worden. Weitere Details gab es dazu zunächst nicht.