14. Januar 2022 / 12:21 Uhr

FC Mecklenburg Schwerin in der Vorbereitung: Stärken weiter verfeinern

FC Mecklenburg Schwerin in der Vorbereitung: Stärken weiter verfeinern

Johannes Weber
Ostsee-Zeitung
Stefan Lau (Trainer Schwerin), RSV Eintracht 1949 - FC Mecklenburg Schwerin, Oberliga Nord, 7. Spieltag, Saison 21/22, Stahnsdorf, 18.09.2021, Foto: Benjamin Feller
Schwerins Trainer Stefan Lau. © Benjamin Feller
Anzeige

Der Fußball-Oberligist war der Frühstarter in diesem Winter. Anstatt an Schwächen zu arbeiten, will Schwerins Stefan Lau lieber die Dinge weiterentwickeln, die bislang gut geklappt haben.

Kurz nach Weihnachten mit der Wintervorbereitung beginnen. Für einen Fußballverein im Amateurbereich ist das eher ungewöhnlich. Der FC Mecklenburg Schwerin hat es gemacht. Schon am 27. Dezember haben die Landeshauptstädter das erste Training für die Restsaison absolviert und waren damit Frühstarter. "Das ist schon eine seltsame Vorbereitung, gerade wenn schon zwischen Weihnachten und Neujahr beginnt", sagte FCM-Trainer Stefan Lau.

Anzeige

Er arbeitet mit seinem Team vor allem intensiv am Pressing. Eine Eigenschaft, die die Schweriner in der bisherigen Spielzeit ausgezeichnet hat. "Unser intensives Spiel macht vor allem das Pressing aus. Diese und weiteren Stärken wollen wir in der Vorbereitung weiter verfeinern", erklärt Lau, der keine personellen Veränderungen im Kader vorgenommen hat.

Mehr zur NOFV-Oberliga Nord

Der Coach legt in der Zeit bis zum geplanten Pflichtspielstart am 29. Januar auswärts gegen den Brandenburger SC Süd bewusst den Fokus auf Aspekte, die bislang bei den Schwerinern gut funktioniert haben. Lau lässt viele Spielformen trainieren. So soll das FCM-Team spielerisch weiter vorankommen.


Erste erarbeitete Dinge aus der Vorbereitung wollen die Schweriner morgen (Anpfiff: 13 Uhr) im Testspiel gegen den FSV Bentwisch zeigen. Es ist der erste Vergleich für den Fußball-Oberligisten im neuen Jahr. Die Begegnung wird unter Ausschluss der Öffentlichkeit ohne Zuschauer auf dem Kunstrasenplatz in Lankow ausgetragen.

Zunächst sollte in Bentwisch gespielt werden, aber beide Vereine haben Anfang der Woche das Heimrecht getauscht. Aufgrund der sich immer wieder wandelnden Lage in der Corona-Pandemie war es unklar, ob im Landkreis Rostock oder der Hansestadt gespielt werden darf. Die Corona-Ampel steht in beiden genannten Regionen auf rot.

Ähnlich offen ist die Frage, wie die restliche Saison in der NOFV-Oberliga Nord verlaufen wird. Lau denkt nicht, dass pandemiebedingt die komplette Spielzeit durchgezogen werden kann. Die meisten der 19 Ligamitglieder haben noch 23 Spiele bis zum geplanten Saisonende am 18. Juni zu absolvieren. Das Pensum scheint ohne englische Wochen nur noch schwer zu bewältigen. "Wir hätten kein Problem damit auch mittwochs zu spielen. Aber generell scheint das in der Liga schwer umsetzbar. Das finde ich ein bisschen schade", kommentiert der Schweriner Trainer.

Das sind die wichtigsten Wintertransfers in MV (Stand: 26. Januar 2022):

<b>NOFV-Oberliga Nord:</b> Mark Ellenschläger zuletzt vereinslos, zum MSV Pampow Zur Galerie
NOFV-Oberliga Nord: Mark Ellenschläger zuletzt vereinslos, zum MSV Pampow ©

Er glaubt, dass es zunächst das Ziel wird, die fünf verbleibenden Hinrundenspiele über die Bühne zu bekommen. "Und dann bin gespannt, was danach passiert, vor allem wie man es werten will", sagt Lau, der mit seinem Team bis zum Sommer noch "so viele Spiele wie möglich spielen" möchte. Ein Wunsch, den viele Vereine in dieser Zeit teilen.