21. August 2017 / 10:03 Uhr

11:10 im Pokal: FC Neuwarmbüchen scheitert mit Feldspieler Grzeganek im Tor erst im Elferschießen (mit Galerie!)

11:10 im Pokal: FC Neuwarmbüchen scheitert mit Feldspieler Grzeganek im Tor erst im Elferschießen (mit Galerie!)

Dirk Herrmann
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Dominik Jung geht gegen Daniel Neitzke (SuS) in die Grätsche.
Dominik Jung geht gegen Daniel Neitzke (SuS) in die Grätsche. © Debbie Jayne Kinsey
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Nichts für schwache Nerven beim FC Neuwarmbüchen: Im Kreispokal gegen SuS Sehnde musste ein sehr langes Elfmeterschießen über den Sieger entscheiden. Trotz Niederlage ein Achtungserfolg für den FC. Trainer Uwe Springfeld war vor Anstoß deutlich pessimistischer und im Tor musste sich Feldspieler Stefan Grzeganek beweisen.

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Es ist ein ziemlich langer Pokalnachmittag gewesen in Neuwarmbüchen. So lang, dass man sich beim Elfmeterschießen verzählen konnte, der wievielte Schuss das denn nun eigentlich schon war. Als es dem FC-Kicker Robin Zernick nicht gelang, Nils Pinkerneil zu überwinden, da war jedenfalls Schluss, und der Torwart von SuS Sehnde hatte seine Mannschaft in die 3. Runde des Kreispokals gebracht. Mit 11:10 gewann der Kreisligist die Begegnung, die nach 90 Minuten mit 1:1 ausgegangen war.

Bilder vom Spiel im Kreispokal zwischen dem FC Neuwarmbüchen und SuS Sehnde

Mahsum Kilinc (SuS) setzt sich im Kopfball gegen Marvin Rinne und Steffen Horns durch. Zur Galerie
Mahsum Kilinc (SuS) setzt sich im Kopfball gegen Marvin Rinne und Steffen Horns durch. © Debbie Jayne Kinsey

​"Dachte, wie kassieren schon in der regulären Spielzeit zehn Tore"

„Ich bin nicht böse drum“, sagte FC-Coach Uwe Springfeld nach der unglücklichen Niederlage seiner klassentieferen Elf. „Wir haben leider Pech gehabt. Vor dem Spiel dachte ich noch, dass wir wahrscheinlich schon in der regulären Spielzeit zehn Tore kassieren. Stattdessen hätten wir gewinnen müssen.“ Springfeld musste ohne etatmäßigen Torwart auskommen und mit Stefan Grzeganek einen Feldspieler zwischen die Pfosten stellen. Zum Schluss fehlte den Neuwarmbüchenern das Quäntchen Glück. „Kompliment an meine Mannschaft. Was sie geleistet hat, das war top, das war klasse“, sagte Springfeld.