10. Mai 2020 / 17:43 Uhr

Nürnberg-Kapitän gegen Kontakt-Einschränkung der DFL: "Werden Tore so bejubeln wie sonst auch"

Nürnberg-Kapitän gegen Kontakt-Einschränkung der DFL: "Werden Tore so bejubeln wie sonst auch"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Hanno Behrens will Nürnbergs Tore wie sonst auch bejubeln.
Hanno Behrens will Nürnbergs Tore wie sonst auch bejubeln. © imago images/Zink
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Wenn die Bundesliga und die 2. Liga am kommenden Wochenende wieder starten, dann gibt es erhebliche Einschränkungen - unter anderem soll es bei Torjubeln weniger Körperkontakt geben. FCN-Kapitän Hanno Behrens will allerdings jubeln wie immer.

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Kapitän Hanno Behrens vom 1. FC Nürnberg hält nichts von Kontakt-Einschränkungen beim Jubel nach einem Tor. Die DFL trägt den Spielern der zwei Bundesligen in einem internen Schreiben laut Medienberichten auf, sich nach einem Treffer nicht mit den Händen abzuklatschen oder zu umarmen.

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"Wir werden unsere Tore genauso bejubeln wie wir's sonst auch machen", sagte der 29 Jahre alte Nürnberg-Profi gegenüber Bild. Die Nürnberger treten am nächsten Sonntag (13.30 Uhr/Sky) beim FC St. Pauli an.

Detaillierte Gedanken zum Vorgehen nach einem Treffer habe sich der abstiegsbedrohte "Club" noch nicht gemacht. "Wir haben uns da noch nichts ausgedacht. Das kommt meist sowieso spontan und das wird wohl auch jetzt so sein", sagte Behrens. Die DFL schlägt vor, dass sich die Akteure zum Jubel höchstens mit dem Ellbogen oder mit den Füßen berühren.

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Wenn die wegen der Corona-Pandemie unterbrochene Saison am 16. Mai mit Geisterspielen fortgesetzt wird, sollen auch die Einwechslungen ohne das übliche Abklatschen erfolgen, Rudelbildungen und Spucken vermieden werden. Das Einlaufen der Mannschaften soll zeitversetzt stattfinden. Bei den Spielen gebe es keine Einlaufkinder, keine Maskottchen, kein Handshake bei der Platzwahl und keine Team-Fotos.