10. Oktober 2021 / 12:08 Uhr

"Kein Hurra-Fußball", aber: Sarstedt feiert gegen Bückeburg wieder einen Dreier

"Kein Hurra-Fußball", aber: Sarstedt feiert gegen Bückeburg wieder einen Dreier

Jens Niggemeyer
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Sarstedts Christian Schäfer (links) lupft den Ball über Bückeburgs Torhüter Josef Werner hinweg zum 1:0.
Sarstedts Christian Schäfer (links) lupft den Ball über Bückeburgs Torhüter Josef Werner hinweg zum 1:0. © deisterpics/Stefan Zwing
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Der 1. FC Sarstedt hat nach drei Spielen ohne Sieg mal wieder einen Dreier geholt. Gegen den VfL Bückeburg gewannen die Blau-Weißen verdient mit 2:0. "Es war kein Hurra-Fußball, aber die Jungs haben sich reingestemmt", resümierte Ko-Trainer Eugen Klein.

Nach drei sieglosen Spielen haben die Landesliga-Kicker des 1. FC Sarstedt endlich wieder einmal dreifach punkten können: Im Heimspiel gegen den VfL Bückeburg gelang dem Team von Marc Vucinovic ein verdienter 2:0-Erfolg. „Es war kein Hurra-Fußball, aber die Jungs haben sich reingestemmt, die Bedingungen angenommen und es nach der Pause auch spielerisch ganz ordentlich gemacht“, zeigte sich Ko-Trainer Eugen Klein nach dem Abpfiff zufrieden.

Die Sarstedter hatten von Beginn an mehr vom Spiel, blieben aber in den ersten 45 Minuten offensiv blass und wirkten wenig durchschlagskräftig. „Wir hatten einfach zu viele Ballverluste und Fehlpässe im letzten Drittel“, monierte Klein. „Unser Plan war es, über außen zu kommen, aber der Ball war meist schnell wieder weg.“ So gelang es den robusten, konzentriert verteidigenden Gästen in der ersten Halbzeit nahezu vollständig, Gefahren vom eigenen Tore fernzuhalten.

Bilder vom Spiel der Landesliga Süd zwischen dem 1. FC Sarstedt und VfL Bückeburg

Sarstedts Yannick Oelmann kommt vor dem Bückeburger Maurice Matz an den Ball. Zur Galerie
Sarstedts Yannick Oelmann kommt vor dem Bückeburger Maurice Matz an den Ball. ©

Ein einziges Mal allerdings passten die Bückeburger dann doch nicht auf: In der 22. Minute schickte Innenverteidiger Yannick Oelmann mit einem langen Pass Christian Schäfer auf die Reise, der allein vor dem VfL-Keeper cool blieb, ihn überlupfte und zum wichtigen 1:0 traf.

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Da die Gäste vor der Pause ebenfalls harmlos agierten, weil sie sich an den gut sortierten, aufmerksamen Hausherren die Zähne ausbissen und im Vorwärtsgang jegliche Kreativität vermissen ließen, ging es mit dieser knappen Ein-Tore-Führung in die Halbzeit. „Unterm Strich hat sich viel im Mittelfeld abgespielt“, resümierte Klein.

Mehr Alarm in der zweiten Halbzeit

Durch die Einwechslung von Niklas-Dominik Schröder und Gilles-Asri Kvadjovie, die Hannes Thomas und Jonas Jürgens ersetzten, bekam das Spiel der Sarstedter im zweiten Spielabschnitt deutlich mehr Zug. „Es war mehr Bewegung drin, weil die beiden haben ganz ordentlich Alarm gemacht haben“, lobte Klein das Joker-Duo, das für Belebung sorgte. „Nach dem Wechsel haben wir es endlich hingekriegt, in der gefährlichen Zone auch mal Bälle zu halten, festzumachen und so für die nachrückenden Spieler Räume und gefährliche Situationen zu schaffen.“

Jetzt spielten sich die Gastgeber zumindest ein halbes Dutzend Möglichkeiten heraus: „Wir hatten drei sehr gute Chancen und dazu noch drei weitere 50:50-Dinger“, so Klein. Nachdem Oelmann nach einem Freistoß von Daniel Reuter per Kopf auf 2:0 erhöht hatte (63.), war die Partie im Grunde entschieden. Bastian Hattendorf vergab noch eine Hundertprozentige, und auch Marcel Schrader und Kvadjovie kamen zu zwei gefährlichen Abschlüssen.


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„Dazu hätten wir nach einem Foul an Marcel Schrader einen Elfmeter bekommen müssen“, betont der Sarstedter „Ko“. Die Gäste blieben unterm Strich ungefährlich: Ein harmloser Distanzschuss, dazu zwei unplatzierte Kopfbälle – mehr brachte der aktuelle Tabellenletzte offensiv nicht zustande – zu wenig, um etwas Zählbares mitzunehmen.