31. Oktober 2020 / 06:41 Uhr

"In alte Muster verfallen": Enttäuschung bei Schalke 04 nach 22. Spiel in Folge ohne Sieg groß

"In alte Muster verfallen": Enttäuschung bei Schalke 04 nach 22. Spiel in Folge ohne Sieg groß

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Schalke-Profis Mark Uth, Malick Thiaw und Omar Mascarell (von links) sind enttäuscht vom verpassten Sieg - ebenso Trainer Manuel Baum.
Die Schalke-Profis Mark Uth, Malick Thiaw und Omar Mascarell (von links) sind enttäuscht vom verpassten Sieg - ebenso Trainer Manuel Baum. © imago images/RHR-FOTO/Tim Rehbein/Karsten Rabas/Moritz Mueller/Montage
Anzeige

Die Enttäuschung nach dem Remis des FC Schalke am Freitagabend gegen den VfB Stuttgart war den Spielern und ihrem Trainer Manuel Baum ins Gesicht geschrieben. Obwohl die Königsblauen vor allem in der zweiten Halbzeit unterlegen schienen, haderten sie mit dem Ergebnis.

Die Enttäuschung war groß nach dem 1:1 zwischen dem FC Schalke 04 und dem VfB Stuttgart am Freitagabend. Beide Mannschaften konnten nicht recht zufrieden sein mit ihrem Spiel. Während die Stuttgarter vor allem mit ihrer Leistung im ersten Durchgang, mit dem Schiedsrichter und ihrer eigenen Chancenverwertung haderten, beschäftigte die Schalker primär ihr Auftreten in der zweiten Halbzeit der Bundesliga-Partie. In die erste waren die seit 21 Spielen sieglosen Knappen nämlich ganz annehmbar gestartet, wie auch Trainer Manuel Baum fand: "Da sind wir ins letzte Drittel gekommen und haben die ein oder andere spielerische Lösung gefunden", analysierte er nach der Partie.

Anzeige

Sein Urteil über die zweite Spielhälfte fiel da schon sehr viel ernüchterter aus. "Wir haben dann Probleme bekommen und Stuttgart hat einen guten Spielaufbau gehabt. Wir mussten umstellen, um Zugriff zu bekommen, was nicht so geklappt hat", erklärte er auch sein reges Coaching von der Seitenlinie aus und ergänzte: "Dann sind wir auch in alte Muster verfallen und haben das Gegentor kassiert."

Mehr vom SPORTBUZZER

Über den ersten Bundesliga-Treffer seines Youngsters Malick Thiaw konnte sich Baum da kaum freuen und auch der Torschütze schien geknickt. "Es wäre schöner, den Sieg geholt zu haben, ich bin da ein Teamspieler", gab er im Abschluss an das Spiel zu verstehen. Der Innenverteidiger, der mit einem Flugkopfball das Führungstor für Schalke erzielt hatte, lobte das Aufbauspiel seiner Mannschaft in Durchgang eins und bemängelte gleichsam die schwindende Konsequenz gegen den und die Unruhe am Ball.

Anzeige

Uth: "Haben mutig gespielt"

In die gleiche Kerbe schlug auch Startelf-Comebacker Mark Uth, der das Schalke-Spiel sichtlich belebt hatte, den Sieg aber auch nicht herbeiführen konnte. Und auch der 29 Jahre alte Stürmer attestierte seinem Team eine spielerische Steigerung vor allem im ersten Durchgang: "Wir haben mutig hinten raus gespielt und sind auch viel ins Risiko gegangen." Grundsätzlich merkte Uth an, man müsse sich "besser durch kombinieren. Wir treffen im letzten Drittel zu oft die falsche Entscheidung." Aus seiner Sicht sehr enttäuschend, denn die Schalker hatten sich "nichts anderes vorgenommen als zu gewinnen", wie Uth klarstellte.

Eines hatten alle Analysen der drei Königsblauen gemeinsam: Sie schlossen damit, dass man "optimistisch bleiben" und weiter arbeiten wolle, wie bisher. "Dann wird es mit dem ersten Sieg klappen", schlossen Uth und sein Coach.