16. Dezember 2019 / 10:00 Uhr

Jetzt Vierter: Raman schießt Schalke zum 1:0-Sieg gegen Frankfurt – Rot für Nübel nach Kung-Fu-Tritt

Jetzt Vierter: Raman schießt Schalke zum 1:0-Sieg gegen Frankfurt – Rot für Nübel nach Kung-Fu-Tritt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Alexander Nübel flog beim Schalker 1:0-Sieg gegen Eintracht Frankfurt vom Platz. Benito Raman (r.) erzielte den Treffer für die Gelsenkirchener.
Alexander Nübel flog beim Schalker 1:0-Sieg gegen Eintracht Frankfurt vom Platz. Benito Raman (r.) erzielte den Treffer für die Gelsenkirchener. © (c) Copyright 2019, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
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Durch einen 1:0-Heimsieg nach einem Treffer von Benito Raman ist der FC Schalke 04 in der Tabelle auf Platz vier vorgerückt. Die Mannschaft von Trainer David Wagner beendete die Parte zu zehnt, weil Keeper Alexander Nübel für einen brutalen Kung-Fu-Tritt die Rote Karte gesehen hatte. Für die weiterhin kriselnden Hessen war es das fünfte sieglose Ligaspiel in Folge. 

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Der FC Schalke 04 hat zum Abschluss des 15. Bundesliga-Spieltags mit 1:0 gegen Eintracht Frankfurt gewonnen. Benito Raman sorgte mit seinem dritten Saisontreffer in der 53. Minute für den Heimerfolg, durch den die Gelsenkirchener in der Tabelle auf Platz vier vorrückten - vor den FC Bayern auf Rang fünf. Für die Hessen hingegen war es seit dem 5:1-Sieg gegen den Rekordmeister am 10. Spieltag die vierte Niederlage in den letzten fünf sieglosen Spielen. Die Mannschaft von Trainer Adi Hütter rutschte damit auf Platz 12 ab.

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Für Gesprächsstoff sorgten zudem zwei unschöne Szene: Zunächst verletzte sich Jungstar McKennie in der 13. Minute an der Schulter. Für ihn kam Juan Miranda, 19 Jahre alte Leihgabe vom FC Barcelona, zum ersten Pflichtspiel-Einsatz für Schalke. In der 67. Minute traf Schalke-Keeper Alexander Nübel Eintracht-Offensivspieler Mijat Gacinovic mit einem wilden Kung-Fu-Tritt, als er weit aus seinem Tor heraus gekommen war. Der Serbe musste ausgewechselt werden, wurde sicherheitshalber zur Kontrolle in ein Krankenhaus gebracht. Nübel sah für sein brutales Einsteigen die Rote Karte. Der Schalke-Kapitän dürfte in diesem Jahr nicht mehr zum Einsatz kommen.

Schalke: Matondo bekommt Vorzug vor Burgstaller

Bei Schalke stand in Abwesenheit des verletzten Ahmed Kutucu und dem ebenfalls verletzten Mark Uth etwas überraschend Rabbi Matondo in der Startelf. Der 19-jährige Waliser, der zuletzt beim 0:0 Ende Oktober im Derby gegen Dortmund begonnen hatte, bekam den Vorzug vor dem immer noch auf das erste Saisontor wartenden Guido Burgstaller. Bei Frankfurt steht Bas Dost nach seiner überraschend schnellen Genesung direkt in der Anfangsformation.

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Insgesamt nahm Eintracht-Trainer Adi Hütter gegenüber dem 2:3 zum Abschluss der Europa League gegen Vitoria Guimaraes gleich sechs Änderungen vor. Für Makoto Hasebe, Danny da Costa, Daichi Kamada, André Silva, Goncalo Paciencia und den in der Liga gesperrten David Abraham begannen Evan Ndicka, Lucas Torro, Almamy Touré, Timothy Chandler, Mijat Gacinovic und eben Dost.

Die dominanten Gastgeber kamen vor der Pause nur zu drei nennenswerten Torchancen. Eintracht-Keeper Frederik Rönnow parierte einen Schlenzer von Nationalspieler Suat Serdar (28.) und gegen den frei vor ihm stehenden Benito Raman (43.), der defensiv starke Ozan Kabak verzog nach einem Solo weit (41.). Umgekehrt gelang es der Eintracht erst in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit, gegen die Not-Defensive der Schalker Nadelstiche zu setzen. Mijat Gacinovic scheiterte aber einmal per Seitfallzieher und einmal per Kopf.

Eintracht-Coach Adi Hütter über den Kung-Fu-Tritt von Schalkes Nübel

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Nach dem Wechsel wurde das Spiel munterer, doch das Tor fiel erst nach einem groben Fehler: Almamy Touré dribbelte sich an der Mittellinie fest, Omar Mascarell eroberte den Ball, Amine Harit bediente Raman und der ließ Rönnow keine Chance. Schalke schien nun klar auf der Siegerstraße, denn die Eintracht konnte sich nur mühsam auf mehr Offensive umstellen. Als Nübel Gacinovic rund 35 Meter vor dem Tor mit dem Fuß an der Brust traf und vom Platz musste, begann für die Gastgeber dennoch das große Zittern.