05. November 2019 / 16:22 Uhr

Nach Rassismus-Eklat: Schalke-Boss Clemens Tönnies gegen Düsseldorf noch nicht im Stadion

Nach Rassismus-Eklat: Schalke-Boss Clemens Tönnies gegen Düsseldorf noch nicht im Stadion

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Clemens Tönnies darf nach dem Rassismus-Skandal ab Donnerstagmorgen wieder öffentlich als Aufsichtsrats-Chef des FC Schalke auftreten. Beim Bundesliga-Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf wird er noch darauf verzichten.
Clemens Tönnies darf nach dem Rassismus-Skandal ab Donnerstagmorgen wieder öffentlich als Aufsichtsrats-Chef des FC Schalke auftreten. Beim Bundesliga-Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf wird er noch darauf verzichten. © imago images / RHR-Foto
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Noch bis Mittwochnacht ist der Vorsitzende des Aufsichtsrates vom FC Schalke Clemens Tönnies wegen seiner rassistischen Äußerungen beim Tag des Handwerks im August gesperrt. Während der drei Monate blieb er auch den Heimspielen der Knappen fern und wird gegen Düsseldorf erstmal nichts daran ändern.

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Um Mitternacht am Mittwoch läuft Clemens Tönnies' Zwangspause ab. Drei Monate lang hat der Aufsichtsratschef beim FC Schalke 04 sein Amt ruhen lassen müssen und belegte sich mit einem Besuchsverbot der Heimspiele der Knappen. Im Spiel gegen Fortuna Düsseldorf am Samstag (15.30 Uhr) wird sich daran erstmal nichts ändern.

Kein Tönnies Comeback gegen Düsseldorf

Beim anstehenden Bundesliga-Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf wird es noch kein Tönnies-Comeback geben. Das bestätigte seine Kommunikationsagentur. Der Unternehmer hält sich der Mitteilung nach geschäftlich im Ausland auf. Bei der nächsten Schalker Aufsichtsratssitzung im Dezember wird Tönnies dann aber die Club-Geschäfte wie gewohnt übernehmen.

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Am 6. August hatte der Schalker Ehrenrat nach den viel diskutierten und zum Teil als rassistisch eingestuften Äußerungen von Tönnies über Afrikaner entschieden, dass dieser sein Amt drei Monate nicht ausüben darf. Tönnies hatte als Redner beim Tag des Handwerks in Paderborn Steuererhöhungen im Kampf gegen den Klimawandel kritisiert. Stattdessen solle man lieber jährlich 20 Kraftwerke in Afrika finanzieren. „Dann würden die Afrikaner aufhören, Bäume zu fällen, und sie hören auf, wenn's dunkel ist, Kinder zu produzieren.“

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Um nicht für noch mehr Aufmerksamkeit zu sorgen, belegte sich Tönnies sogar mit einem Besuchsverbot der Heimspiele der Knappen. Dabei habe Tönnies ja „kein Stadionverbot“, sagte Schalke-Unternehmenssprecherin Anja Kleine-Wilde der Deutschen Presse-Agentur. Gleichwohl zog es der 63-Jährige vor, erstmal abzutauchen und Gras über die Affäre wachsen zu lassen.

Tönnies nur in Schalke-Medien

Tönnies gab zu Beginn seiner Sperre an, sich Gedanken über seine zukünftige Rolle im Verein machen zu wollen. Mit welchen Ergebnis er das getan hat, will er nur in hauseigenen Medien mitteilen. In anderen Medien will sich Tönnies vorerst nicht äußern.

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