12. April 2019 / 14:25 Uhr

Schalke-Sportvorstand Schneider wehrt sich gegen Kritik: "Das ist reiner Populismus"

Schalke-Sportvorstand Schneider wehrt sich gegen Kritik: "Das ist reiner Populismus"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Sportvorstand Jochen Schneider sieht kein Mentalitätsproblem in der Mannschaft des FC Schalke.
Sportvorstand Jochen Schneider sieht kein Mentalitätsproblem in der Mannschaft des FC Schalke. © imago images / MIS
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Die Zweifel an der Einstellung der Mannschaft des FC Schalke 04 wurden in der jüngsten Zeit immer lauter. Jochen Schneider, Sportvorstand des kriselnden Tradtionsvereins, kann die negative Berichterstattung nicht nachvollziehen. Er bescheinigt seinem Team einen guten Charakter.

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Jochen Schneider hat das vom Abstieg bedrohte Team des Bundesligisten FC Schalke 04 gegen Kritik verteidigt. "Wenn das eine charakterlose Truppe wäre, dann hätte sie letztes Jahr nicht Vize-Meister werden und auch diese Saison nicht in der Champions League überwintern können. Also ist das für mich reiner Populismus, der auf jeden Klub angewandt wird, der in einer sportlichen Krise steckt", sagte der neue Sportvorstand des Revierklubs am Freitag in einem Interview der Internetportale Spox und Goal.

Die Berufung von Huub Stevens zum Interimscoach bis zum Saisonende bezeichnete Schneider als Ideallösung: "Weil er den Club kennt, die handelnden Personen, die Spieler, sämtliche Trainer und Betreuer. Und die Menschen im Verein kennen ihn, alle wissen, auf was sie sich einlassen. Außerdem weiß er genau, was in so einer Situation zu tun ist. Das habe ich mit ihm beim VfB ja hautnah miterlebt, wo er die Mannschaft zweimal haarscharf vor dem Abstieg gerettet hat." Stevens selbst hatte sich im exklusiven SPORTBUZZER-Interview ebenfalls zur aktuellen Lage bei Schalke geäußert. Er glaubt fest an den Klassenerhalt von S04: "Ich bin nach wie vor fest davon überzeugt, dass Schalke in der kommenden Saison Bundesliga spielt. Dieses Vertrauen habe ich."

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Trainerfrage weiterhin ungeklärt

Sportvorstand Schneider ließ offen, wer den FC Schalke in der kommenden Saison trainieren soll. Zudem halte auch die Suche nach einem neuen Sportdirektor an: "Generell kommentiere ich gar keine Namen. Und ich sage jetzt auch nicht, dass irgendein Trainer oder Sportdirektor kein Kandidat ist. Das finde ich auch nicht respektvoll gegenüber den Protagonisten und deren Vereinen." Meldungen über angebliche Streichlisten zum Umbau des Kaders bestritt er: "Streichlisten, und das möchte ich an dieser Stelle ausdrücklich betonen, gibt es nicht."

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