21. August 2020 / 21:48 Uhr

Spektakel in Köln: Vier Tore in erster Hälfte zwischen Inter Mailand und dem FC Sevilla

Spektakel in Köln: Vier Tore in erster Hälfte zwischen Inter Mailand und dem FC Sevilla

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Sevilla-Stürmer Luuk de Jong traf gegen Inter Mailand doppelt - doch die Italiener um Romelu Lukaku halten stark dagegen.
Sevilla-Stürmer Luuk de Jong traf gegen Inter Mailand doppelt - doch die Italiener um Romelu Lukaku halten stark dagegen. © dpa/Getty/Montage
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Die erste Halbzeit des Europa-League-Finals zwischen Inter Mailand und dem FC Sevilla hat es in sich: Vier Treffer, harte Zweikämpfe und ein Doppelpack eines Ex-Gladbachers. Die Teams gehen mit einem 2:2 in die Pause.

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Das Europa-League-Endspiel zwischen Inter Mailand und dem FC Sevilla ist nach den ersten 45 Minuten komplett offen. Nach einer hitzig geführten, aber phasenweise auch hochklassigen ersten Hälfte, in der sich beide Mannschaften nichts schenkten, steht es im Kölner Rheinenergiestadion 2:2. Nach der frühen Inter-Führung durch Romelu Lukaku (5., Foulelfmeter), konterte Sevilla per Doppelpack. Luuk de Jong, von 2012 bis 2014 bei Borussia Mönchengladbach eher unscheinbar, glich zunächst aus (12.), um dann sogar die Führung für die Andalusier zu besorgen (33.). Schon im Halbfinale gegen Manchester United (2:1) hatte der Niederländer das späte Siegtor erzielt.

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Vieles deutete zu diesem Zeitpunkt darauf hin, dass Sevilla auch im seinem 21. Pflichtspiel in Folge ungeschlagen bleibt und seinem Ruf als Europa-League-Experte gerecht werden würde. Mit einem Sieg gegen Mailand würden sich die Spanier die Trophäe seit Einführung des Wettbewerbs zur Saison 2009/2010 schon zum vierten Mal sichern und damit zum alleinigen Rekordgewinner aufschwingen. Bislang muss man sich diese Bestmarke mit Atlético Madrid teilen, das die Europa League ebenfalls schon dreimal gewann.

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Zur Saison 2009/10 wurde der Europapokal reformiert und die Europa League ersetzten den UEFA Cup als "kleinen Europacup". Der SPORTBUZZER zeigt alle Sieger des Wettbewerbs.  ©

Doch Inter, das seit neun Jahren auf einen nationalen oder internationalen Titel wartet, gelang noch vor der Pause das 2:2. Routinier Diego Godin wuchtete ein Freistoß-Hereingabe von Marcelo Brozovic per Kopf ins Netz (36.). Statistisch hatte Sevilla die Nase in den ersten 45 Minuten vorn: Das Team hatte 62 Prozent Ballbesitz und mit acht Schüssen auf das gegnerische Tor doppelt so viele Versuche wie Mailand auf dem Konto.