03. Januar 2020 / 12:59 Uhr

Ex-Boss Andreas Rettig lobt FC St. Pauli für Vertrauen in Jos Luhukay: "Große Ruhe" trotz Krise

Ex-Boss Andreas Rettig lobt FC St. Pauli für Vertrauen in Jos Luhukay: "Große Ruhe" trotz Krise

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Trainer Jos Luhukay bekommt trotz der sportlichen Talfahrt des FC St. Pauli das Vertrauen der Klub-Chefs - ganz zur Freude von Ex-Boss Andreas Rettig (links).
Trainer Jos Luhukay bekommt trotz der sportlichen Talfahrt des FC St. Pauli das Vertrauen der Klub-Chefs - ganz zur Freude von Ex-Boss Andreas Rettig (links). © imago images/Sven Simon/Reichwein (Montage)
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Drei Monate nach seinem freiwilligen Rückzug beim FC St. Pauli lobt Andreas Rettig die Vereinsführung für ihr besonnenes Verhalten in der sportlichen Krise. Sie habe große Ruhe ausgestrahlt und geschlossen Trainer Jos Luhukay den Rücken gestärkt.

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Andreas Rettig hat die Führung seines Ex-Klubs FC St. Pauli für ihre besonnene Reaktion auf die sportliche Krise in der Hinrunde der 2. Bundesliga gelobt. „Großes Kompliment dafür. Die Reihen waren geschlossen, dem Trainer wurde ganz klar das Vertrauen ausgesprochen“, sagte der ehemalige Geschäftsführer des Kiezklubs, der mitten in der Hinserie acht Punktspiele in Serie und zweieinhalb Monate sieglos geblieben war, dem Hamburger Abendblatt. Die Vereinsführung habe dabei „große Ruhe“ ausgestrahlt.

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Dank der beiden darauffolgenden Heimsiege über Wehen Wiesbaden (3:1) und Arminia Bielefeld (3:0) überwintert St. Pauli als Tabellen-Elfter. Der einstige DFL-Geschäftsführer Rettig, der die Hanseaten im Herbst nach vier Jahren in Richtung seiner Heimatstadt Köln verlassen hat, glaubt an einen weiteren Aufschwung der Hamburger. „Wenn man dieser sportlichen Leitung mit (Sportchef) Andreas Bornemann und (Trainer) Jos Luhukay Ruhe und Unterstützung zukommen lässt, dann bin ich sicher, dass sich der Erfolg einstellen wird“, meinte der 56-Jährige. Er erwarte „auf jeden Fall“ einen einstelligen Tabellenrang.

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Rettig will vorerst keinen neuen Job antreten

Für sich selbst verspürt Rettig nach seinem freiwilligen Rückzug beim FC St. Pauli derzeit keinen Drang, seine Auszeit nach drei Monaten schon wieder zu beenden und einen neuen Job anzutreten. „Ich habe kurzfristig überhaupt keine Ambitionen, eine neue Aufgabe zu übernehmen“, berichtete der erfahrene Fußball-Funktionär. Und ergänzte: „Dann hätte ich ja bei St. Pauli bleiben können. Ich bin dort ja mit zwei weinenden Augen weggegangen.“

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