16. September 2019 / 22:02 Uhr

Pyrotechnik am Millerntor: Zweite Halbzeit des Stadtderbys St. Pauli gegen HSV beginnt verspätet

Pyrotechnik am Millerntor: Zweite Halbzeit des Stadtderbys St. Pauli gegen HSV beginnt verspätet

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Vor dem Anpfiff der zweiten Halbzeit zwischen dem FC St. Pauli und dem HSV kam es in beiden Fan-Blöcken zum Einsatz von Pyrotechnik.
Vor dem Anpfiff der zweiten Halbzeit zwischen dem FC St. Pauli und dem HSV kam es in beiden Fan-Blöcken zum Einsatz von Pyrotechnik. © Martin Rose/Bongarts/Getty Images
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Vor Beginn der zweiten Halbzeit des Stadtderbys zwischen dem FC St. Pauli und dem Hamburger SV verzögerte sich der Wiederanpfiff, da beide Fan-Lager Pyrotechnik zündeten. 

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Eine Halbzeit lang war alles friedlich geblieben. Und dann das! Beim Stadtderby zwischen dem FC St. Pauli und dem Hamburger SV, das Underdog St. Pauli überraschend mit 2:0 für siche entscheiden konnte, zögerte sich der Anpfiff zur zweiten Halbzeit um einige Minuten heraus, da beide Fan-Lager die Spieler mit Pyrotechnik aus der Kabine empfingen. Die Szenen nach dem Pausentee erinnerten eher an Silvester denn an ein Fußballspiel.

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Die Hausherren waren mit einer 1:0-Führung in die Halbzeitpause gegangen, dank eines Kopfballtores von Dimitrios Diamantakos nach 18 Minuten. Zwar konnte der HSV kurz vor der Halbzeit ausgleichen, doch der Treffer von Lukas Hinterseer wurde aberkannt. Nach Einschätzung des Video-Assistenten hatte der Ball bereits vor der Flanke von Bakery Jatta die Torauslinie mit vollem Umfang überquert - zumindest eine fragliche Entscheidung.

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St. Pauli gegen HSV: Bis zur Halbzeit blieb alles ruhig

Bis zu diesem Zeitpunkt hatten sich die Fans größtenteils vorbildlich verhalten - und auch schon vor dem Anpfiff des Montagabend-Topspiels. Die Polizei zog nach der ersten Phase ihres Einsatzes beim Stadtduell eine erste positive Bilanz gezogen. „Mit dem ersten Drittel des Einsatzes sind wir zufrieden“, sagte Pressesprecher Timo Zill am Montagabend im TV-Sender Sky kurz vor dem Anpfiff. „Wir müssen aber wie die Spieler wachsam bleiben.“

Unter anderem hatte die Polizei einen Marsch von bis zu 3000 Anhängern des Hamburger SV zum St. Pauli-Stadion begleitet. Größere Zwischenfälle hatte es vorerst nicht gegeben. Der Zug wurde nach Aussage der Polizei einmal wegen der unerlaubten Vermummung einiger Fans gestoppt. Kurz vor Erreichen des Ziels wurde eine Rauchbombe gezündet.

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