23. Dezember 2020 / 08:49 Uhr

Präsident Göttlich erklärt Jobgarantie für Trainer Schultz beim FC St. Pauli: Kann "uns aus Situation heraushelfen"

Präsident Göttlich erklärt Jobgarantie für Trainer Schultz beim FC St. Pauli: Kann "uns aus Situation heraushelfen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Sitzt laut Oke Göttlich (links) trotz Krise fest im Sattel: Timo Schultz, Trainer des FC St. Pauli.
Sitzt laut Oke Göttlich (links) trotz Krise fest im Sattel: Timo Schultz, Trainer des FC St. Pauli. © imago images/Picture Point LE (Montage)
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Der FC St. Pauli steckt tief in der Krise. In der 2. Bundesliga steht der Traditionsklub aus Hamburg auf dem vorletzten Tabellenplatz. Dennoch sieht Präsident Oke Göttlich keine Veranlassung, den im Sommer gekommenen Trainer Timo Schultz zu entlassen, wie er nun erklärte.

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Acht Punkte nach zwölf Spielen – der FC St. Pauli hat in der laufenden Saison große Abstiegssorgen. Zwar ist der Zweitligist wegen eines Corona-Falls beim Tabellenletzten Würzburger Kickers noch ein Spiel hinterher und könnte durch einen Sieg im Nachholspiel zum SV Sandhausen auf Relegationsrang 16 aufschließen. Doch die sportliche Krise des Kiezklubs ist unverkennbar.

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Dennoch hält St. Pauli an seinem Trainer Timo Schultz fest. Der langjährige Nachwuchscoach des Vereins hatte im Sommer die Nachfolge von Jos Luhukay angetreten. Präsident Oke Göttlich gibt dem 40-Jährigen eine Jobgarantie: "Es sind immer mehrere Mosaiksteinchen, die dazu führen können, dass es nicht mehr funktioniert. Und zwar zu jeder Zeit. Das können emotionale Verwerfungen, inhaltliche und charakterliche Gründe sein", sagte er. "Ich sehe bei keinem dieser Themen, dass Timo Schultz nicht Herr der Lage ist, dieses Thema zu sehen und vernünftig zu analysieren und zusammen mit Andreas Bornemann Entscheidungen voranzutreiben, die uns aus dieser Situation heraushelfen werden."

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Bornemann: "Keine Trainerdiskussion"

Seit zehn Spielen ist St. Pauli sieglos. Doch auch Sportchef Andreas Bornemann betonte am Sonntag nach dem ernüchternden 0:3 gegen Fortuna Düsseldorf: "Es gibt definitiv keine Trainerdiskussion. Ich gebe ihm (Schultz) den Rückenwind, den er verdient hat." Bornemann weiter: "Wir müssen die richtigen Spieler herauskristallisieren, die in der Lage sind, mit dieser Situation umzugehen. Das werde ich gemeinsam mit dem Trainer machen."