22. Januar 2022 / 07:24 Uhr

FC St. Pauli wackelt nach Derby-Niederlage beim HSV – Trainer Schultz macht sich "keine Sorgen"

FC St. Pauli wackelt nach Derby-Niederlage beim HSV – Trainer Schultz macht sich "keine Sorgen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Pauli-Trainer Trainer Timo Schultz (links) und seine Spieler Guido Burgstaller (Mitte) sowie Lukas Daschner (rechts) reagieren enttäuscht auf die Niederlage beim HSV.
Pauli-Trainer Trainer Timo Schultz (links) und seine Spieler Guido Burgstaller (Mitte) sowie Lukas Daschner (rechts) reagieren enttäuscht auf die Niederlage beim HSV. © Getty Images (Montage)
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Der FC St. Pauli ist noch Ligaspitze, aber seit vier Spielen ohne Sieg. Die Niederlage beim HSV zeigt die Probleme der Kiezkicker in dieser Saison auf. Auf dem Platz des Gegners läuft es nicht.

Der FC St. Pauli wackelt an der Tabellenspitze der 2. Bundesliga. Das Stadtderby gegen den Hamburger SV hat die Mannschaft von Trainer Timo Schultz am Freitagabend verdient mit 1:2 (1:0) verloren. Die Rivalen aus der Hansestadt trennen nur noch drei Punkte. Vier Spieltage zuvor waren es noch neun Zähler. Geraten die St.-Pauli-Profis im Aufstiegsrennen ins Grübeln? Beginnen die Nerven zu flattern?

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"Wir werden auch nach diesem Spieltag immer noch auf einem der ersten beiden Plätze stehen", entgegnete Schultz und betonte: "Um unser Selbstvertrauen braucht man sich keine Sorgen zu machen." Die Serie von vier sieglosen Spielen in den vergangenen Wochen lässt jedoch anderes vermuten. Zwei Unentschieden, darunter ein glückliches 2:2 in der Nachspielzeit gegen den Vorletzten Erzgebirge Aue, sowie zwei Niederlagen, darunter ein 0:3 bei Holstein Kiel, zeigen nicht den FC St. Pauli der ersten Monate dieses Spieljahres.

Die Achillesferse der Kiezkicker in dieser Saison: die Auswärtsschwäche. Zu Hause überragend mit acht Siegen und einem Unentschieden sowie dem besten Wert aller Zweitligisten von 25 Punkten, auswärts nur drei Siege und lediglich zwölf Punkte - und damit nur Mittelmaß. Dabei waren im Volksparkstadion gegen den HSV lediglich 2000 Zuschauer zugelassen, darunter sogar 200 Fans von St. Pauli. Die Kulisse kann die Braun-Weißen also nicht gehemmt haben.

Zudem: Zu Hause ist die Abwehr ausnehmend stark. Lediglich sieben Gegentore ließ sie bislang zu. Auswärts das komplette Gegenteil: Da gehören die Hamburger mit 20 Gegentreffern zu den abwehrschwächsten Teams der Liga. Dieser Gegensatz schreit nach Veränderung.