29. September 2019 / 12:34 Uhr

FC Stadthagen fährt als Favorit zum "besonderen Spiel" nach Obernkirchen

FC Stadthagen fährt als Favorit zum "besonderen Spiel" nach Obernkirchen

Uwe Kläfker
Schaumburger Ztg. / Schaumburger Nachrichten
Mustafa
Florim Mustafa (links) und der FC Stadthagen treten als Favorit auch dem Obernkirchener Ochsenbruch an. © Sportbuzzer/Archiv
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SVO-Trainer Giuseppe Inserra würde gegen den FC Stadthagen am liebsten selbst mitspielen

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In der der Fußball-Kreisliga haben die Teams das erste Drittel der Saison hinter sich gebracht. An der Tabellenspitze zeichnet sich ein Zweikampf zwischen dem Tabellenführer TSV Hagenburg und dem TuS SW Enzen ab.

Guiseppe Inserra, Trainer des Tabellenvierten SV Obernkirchen sieht es so: „Vorne sind die Hagenburger und Enzer in einer eigenen Liga unterwegs, danach kommt der FC Stadthagen und dann der Rest mit Vereinen wie dem SC Auetal oder auch uns.“

Die beiden Titelfavoriten sind noch ungeschlagen, stehen am Wochenende aber vor schweren Auswärtshürden. Während sich die Seeprovinzler bei der launischen Diva TSV Eintracht Exten behaupten wollen, muss der SWE in Sachsenhagen antreten. Die letzten beiden Spiele gegen die Victoria gingen in der Aufstiegssaison verloren, daran erinnert man sich im Lager des Tabellenzweiten nur ungern. Aber der SVS reitet aktuell nicht auf einer Erfolgswelle, drei Niederlagen in Folge haben die Gelb-Schwarzen in die Nähe der Abstiegsränge gebracht.

Erster Verfolger des Führungsduos ist der FC Stadthagen, der sich in der Kreisliga recht schnell akklimatisiert hat. Am Sonntag muss die Elf von Trainer Thorsten Rinne im Duell zweier Traditionsvereine beim SV Obernkirchen antreten. „Das ist schon ein besonderes Spiel“, sagt SVO-Coach Giuseppe Inserra, der als ehemaliger Bückeburger eine ganz besondere Einstellung zu Spielen gegen den FC hat: „Wenn ich Sonntag noch jemanden motivieren muss, kann der gleich zuhause bleiben.“ Er würde am liebsten selbst die Schuhe schnüren. Der Italiener sieht die Kreisstädter in der Favoritenrolle: „Die haben die besseren Einzelspieler und sind mit ihrer Erfahrung eigentlich ein Bezirksligist.“ Sein Team komme über die mannschaftliche Geschlossenheit. „Das wollen wir in die Waagschale werfen. Die Jungs machen das schon.“ Auch wenn das Wetter am Sonntag schlecht werden sollte, Inserra hat einen Tipp parat. „Für das Traditionsderby lohnt es sich, eine dicke Jacke anzuziehen und auf den Platz zu kommen.“

„Die Niederlage war schon sehr ärgerlich“

Auf dem besten Weg, in die erste Verfolgerrolle zu schlüpfen, war der SV Victoria Lauenau. Nach vier Siegen am Stück wurde der SV durch den Aufsteiger SG Liekwegen-Sülbeck-Südhorsten jäh ausgebremst. „Da waren wir vier Mal allein vom Tor, machen das Ding nicht rein und am Ende spielen es die Liekweger clever und gewinnen 1:0“, sagt Lauenaus Trainer Marco Gregor, der einräumt: „Die Niederlage war schon sehr ärgerlich.“ Der neue Coach und die Mannschaft kommen sich langsam näher, „die Findungsphase war etwas länger“. Zum einen habe es gedauert, bis alle Spieler zur Verfügung gestanden haben, zum anderen: „Vielleicht wollte ich anfangs zu viel, habe unnötige Baustellen aufgemacht.“

Aber die Liebesbeziehung entwickelt sich. „Es stehen zum Teil sechs ehemalige A-Junioren in der Startelf. Für den Verein ist das der richtige Weg“, sagt Gregor, der von seiner Mannschaft überzeugt ist. Am Sonntag soll es wieder nach oben gehen, gegen den SC Stadthagen sind die Punkte eingeplant.

Alle Spiele werden am Sonntag um 15 Uhr angepfiffen.

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