12. September 2021 / 21:20 Uhr

FC Stahl domimiert gegen Einheit Perleberg

FC Stahl domimiert gegen Einheit Perleberg

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Lukas Hehne (r.) erzielte in Pritzwalk beide Tore zum 2:0-Erfolg für den FC Stahl.
Stahls Lukas Hehne trug sich auch gegen Perleberg in die Torschützenliste ein. © Stefan Pegelow/Archiv
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Landesliga Nord: FC Stahl Brandenburg überzeugt beim 5:1 vor allem im ersten Durchgang. „Die ersten 35 Minuten dieser Partie waren beinahe perfekt“, schwärmt Coach Maik Aumann.

„Die ersten 35 Minuten dieser Partie waren beinahe perfekt“, schwärmte Maik Aumann, Cheftrainer des FC Stahl Brandenburg, nach dem Abpfiff der Landesligapartie gegen den SSV Einheit Perleberg. In der Tat, die Brandenburger präsentierten sich am Samstagnachmittag in Spiellaune und brachten den Gästen mit dem hochverdienten 5:1-Erfolg die erste Niederlage in der noch recht jungen Saison bei.

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Die 257 Zuschauer erlebten einen Auftakt nach Maß. In der 2. Minute flankte Jonas Meyer in den gegnerischen Strafraum, wo Bob Okezie-Andicene mit etwas Glück an den Ball kam und zur Führung vollendete. Nach dem zeitigen 1:0 blieben die Gastgeber dran, attackierten die Perleberger früh, die kaum über mehr als drei Ballstationen kamen.

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Dafür herrschte im Einheit-Strafraum Daueraufregung. Lukas Hehnes Schuss (8. Minute) aus spitzem Winkel strich knapp am rechten Toreck vorbei, wenig später scheiterte Timm Renner (10.) an SSV-Torwart Marian Teske und wieder nur 60 Sekunden später hatten Renner und Nicholas Engel das zweite Tor auf dem Fuß, doch ihre Versuche wurden geblockt.

Die Fans hatten ihre Freude an dem agilen Spiel. Defensivmann Max-Bennet Säger brachte sich immer wieder in die Angriffe ein wie auch Jonas Günther. In der 21. Minute folgte die schönste Szene des Spiels: Kurz vor der linken Torausseite brachte Adrian Jaskola den Ball zu Engel, der brillant drei Gegenspieler stehen ließ und auf Hehne passte, der zum 2:0 traf.

Alexander Tarnow trifft per Elfmeter

Und die Platzherren legten noch einen drauf. Zwei Minuten später brannte es erneut im Einheit-Sechzehner. Okezie-Andicenes Schuss aus 16 Meter wehrte Teske noch ab, doch Renner markierte im Nachsetzen das 3:0. Nun hätte es knüppeldick für die Gäste kommen können, doch sie hatten das Glück, dass bei den Stahl-Angriffen häufig nur ein paar Nuancen fehlten. Um Zentimeter verfehlte Torschütze Renner in der 40. Minute den Einheit-Kasten.

Anschließend folgte ein Novum. Zum ersten Mal spielten sich die Perleberger in den Stahl-Sechzehner durch und feierten mit dem ersten Torschuss des Tages auch ihren ersten Treffer. Doch bevor die Stimmung in der Stahl-Kabine „frostig“ hätte werden können, legte Hehne nach. Aus spitzem Winkel touchierte sein Schuss noch den Innenpfosten und landete zum 4:1-Pausenstand im Netz.


Nach dem Seitenwechsel kam die Partie nicht mehr an das hohe Level heran, das noch im ersten Durchgang geherrscht hatte, wobei dafür ausschließlich die Gastgeber gesorgt hatten. Dafür machte Maik Aumann zwei Gründe aus. Zum einen die Wechsel, die er nun vornahm, wobei angesichts des Spielstands natürlich auch viele Akteure ihre Bühne bekommen sollten.

Zum anderen weiß der Trainer noch aus eigener Erfahrung als Spieler, dass bei einer solch klaren Führung die Spannung nachlässt. Engel (56.) und Günther (62.) kamen dem fünften Treffer noch am nächsten, den dann der eingewechselte Alexander Tarnow in der 64. Minute per Strafstoß erzielen sollte. Zuvor war Okezie-Andicene elfmeterreif gefoult worden. Trotz der eher blassen zweiten Hälfte war das Stahl-Trainerteam, wie auch die Anhänger, hochzufrieden mit dem Auftritt ihrer Mannschaft. Mit dieser Spielfreude kann sie auch am Samstag in Brieselang bestehen.

FC Stahl Brandenburg: Nouka – Säger, Meyer, Glomm, Renner (51. Tarnow), Krause, Okezie (76. Hoyer), Günther (76. Kniestedt), Jaskola, Engel, Hehne (61. Baumann).