25. November 2018 / 17:47 Uhr

FC Verden 04: Ein Spiegelbild des Hinspiels

FC Verden 04: Ein Spiegelbild des Hinspiels

Florian Kastens
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Sascha Lindhorst, Trainer FC Verden 04.
Sascha Lindhorst, Trainer FC Verden 04.
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Landesliga-Aufsteiger kassiert 0:1-Niederlage beim TuS Harsefeld

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Duplizität der Ereignisse: Schon im Hinspiel hatte sich der FC Verden 04 gegen den TuS Harsefeld nur einen Fehler zu viel erlaubt, der schließlich zur knappen Niederlage führte. Auch im Rückspiel machten die Landesliga-Fußballer von FC-Trainer Sascha Lindhorst vieles, aber eben nicht alles richtig, sodass am Ende wiederum eine 0:1 (0:0)-Niederlage zustande kam. TuS-Kapitän Stefan Forthaus war es, der in der 57. Spielminute das Tor des Tages markierte, als er einen von Patrick Reis auf den zweiten Pfosten getretenen Freistoß mit einem langen Bein über die Linie drückte.

„Vieles erinnerte wirklich an das Hinspiel, wobei man schon ehrlich sagen muss, dass wir heute kaum klare Torchancen hatten. Das war am ersten Spieltag noch anders. Im Grunde war für uns außer einem 0:0 kaum etwas möglich. Ärgerlich ist es trotzdem, da wir uns für eine gute kämpferische Leistung nicht belohnen konnten“, lautete die Analyse von FC-Coach Sascha Lindhorst.

Beide Teams gut strukturiert

Sein Team gestaltete den kompletten ersten Durchgang absolut ausgeglichen. Beide Teams zeigten sich sehr gut strukturiert, führten intensive Zweikämpfe und waren in erster Linie auf Ergebnissicherung aus. Dadurch ergaben sich auf beiden Seiten keine Chancen. Nach dem Seitenwechsel deutete sich an, dass die Gastgeber etwas zielstrebiger auftraten. Für das Tor des Tages musste aber eine Standardsituation herhalten. „Der Freistoß wird scharf Richtung Tor getreten und ist für uns schwer zu verteidigen. Der Treffer hat ihnen dann natürlich komplett in die Karten gespielt“, sah Sascha Lindhorst fortan Platzherren, die das Spiel in ihre Bahnen lenkten.

Gegen eine gut organisierte TuS-Verteidigung bot sich den Gästen kaum einmal eine nennenswerte Torgelegenheit. Einzig Mirco Temp roch am Ausgleich, als er nach einem Einwurf an den Ball kam, diesen beim Schussversuch aber nicht richtig traf (75.). Da die Gastgeber ihrerseits in der Schlussphase zwei Kontersituationen nicht sauber ausspielten, blieb es beim knappen, aber nicht unverdienten Heimsieg für den TuS Harsefeld. Das erkannte auch Sascha Lindhorst fair an: „Harsefeld ist einfach eine erfahrene und routinierte Truppe mit vielen guten Fußballern. Sie verlieren kaum einmal die Ordnung und behalten stets die Ruhe. Ich glaube auch nicht, dass sie nervös geworden wären, wenn wir länger die Null halten. Mit unserer Leistung gegen den Ball können wir absolut zufrieden sein. Die Jungs haben einen hohen Aufwand betrieben.“