06. April 2022 / 18:36 Uhr

Moreno, Danjuma, Pino: Auf diese drei Villareal-Stars muss der FC Bayern besonders aufpassen

Moreno, Danjuma, Pino: Auf diese drei Villareal-Stars muss der FC Bayern besonders aufpassen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Torgaranten des FC Villareal: Gerard Moreno (von links), Arnaut Danjuma und Yéremy Pino.
Die Torgaranten des FC Villareal: Gerard Moreno (von links), Arnaut Danjuma und Yéremy Pino. © IMAGO/Pressinphoto/Marco Canoniero/eu-images/ZUMA Wire (Montage)
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Es hätte den FC Bayern schwerer treffen können im Viertelfinale der Champions League. Unterschätzen sollten die Münchener den FC Villareal, der im Achtelfinale Juventus Turin ausschaltete, trotzdem keinesfalls. Der SPORTBUZZER erklärt, welche drei Spieler dem deutschen Rekordmeister besonders gefährlich werden könnten.

Am Mittwochabend (21 Uhr, DAZN) startet der FC Bayern mit einem Auswärtsspiel beim spanischen Vertreter FC Villareal ins Viertelfinale der Champions League. Gegen den Tabellensiebten der spanischen Liga, der am vergangenen Samstag eine 0:2-Pleite beim Vorletzten UD Levante kassierte, gehen die Münchener selbstredend als klarer Favorit ins Rennen. Unterschätzen sollten die Bayern das "gelbe U-Boot" trotzdem nicht. Denn: Vor allem das internationale Geschäft scheint den Spaniern zu liegen.

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In der Saison 2020/21 gewann das Team von Trainer Unai Emery die Europa League - und qualifizierte sich so für die Königsklasse. Im Finale setzte sich Villareal im Elfmeterschießen gegen den großen Favoriten Manchester United durch. In der aktuellen Champions-League-Saison knüpften die Spanier nahtlos daran an und ließen in der Gruppenphase immerhin Atalanta Bergamo und Young Boys Bern hinter sich. Im Achtelfinale folgte schließlich die nächste große Überraschung gegen den italienischen Rekordmeister Juventus Turin: Nach einem 1:1 im Hinspiel gewannen man das Rückspiel in Italien sensationell mit 3:0 - und zog hochverdient ins Viertelfinale ein. Vor allem drei Spieler des "gelben U-Boots" stechen aktuell heraus.

Gerard Moreno

Seit 2018 spielt Gerard Moreno inzwischen für den FC Villareal und gilt als absoluter Leistungsträger. In der aktuellen Saison hat er aufgrund eines Muskelbündelrisses und einer Wadenverletzung zwar erst 15 Spiele in La Liga gemacht, trotzdem können sich seine Statistiken sehen lassen. Bislang hat der Mittelstürmer zehn Scorerpunkte (acht Tore, zwei Vorlagen) gesammelt, im Schnitt benötigt er 138 Minuten für ein Tor - eine starke Quote.

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Auch in der Champions League hat der Spanier verletzungsbedingt einige Spiele verpasst. In vier Einsätzen hat er dennoch bereits vier Scorerpunkte (zwei Tore, zwei Vorlagen) gesammelt, zuletzt traf Moreno im Achtelfinale gegen Juventus. Auch im Finale der Europa League in der vergangenen Saison traf der 29-Jährige. Auf ihn sollten die Bayern definitiv aufpassen.

Arnaut Danjuma

Für 23,5 Millionen Euro hat sich der FC Villareal im vergangenen Sommer die Dienste des Niederländers Arnaut Danjuma gesichert. Ein Deal, der sich gelohnt hat. Der 25-Jährige hat seinen Marktwert laut transfermarkt.de in der aktuellen Saison bereits verdoppelt, ist inzwischen satte 50 Millionen Euro wert. In 20 La-Liga-Spielen hat der Rechtsaußen bereits elf Scorerpunkte (acht Tore, drei Vorlagen) gesammelt - und auch in der Champions League weiß der gebürtige Nigerianer zu überzeugen.

In acht Partien war Danjuma an sechs Treffern (fünf Tore, eine Vorlage) direkt beteiligt, sein letztes Tor in der Königsklasse erzielte er ebenfalls im Achtelfinale gegen Turin. Beim 3:2-Auswärtssieg in der Gruppenphase bei Atalanta Bergamo traf der 25-Jährige sogar doppelt. Für die Abwehr des deutschen Rekordmeisters wird es keine leichte Aufgabe werden, ihn aus dem Spiel zu nehmen.

Yéremy Pino

Auch auf ihn sollten die Bayern ein Auge werfen: Yéremy Pino. Der erst 19-Jährige gilt als vielversprechendes spanisches Talent, ist laut transfermarkt.de inzwischen beachtliche 40 Millionen Euro wert und wurde im Europa-League-Finale der vergangenen Saison zum jüngsten Spanier, der jemals in einem europäischen Endspiel zum Einsatz kam. Und auch die Statistiken des Youngsters können sich durchaus sehen lassen: In 28 La-Liga-Spielen konnte er immerhin schon zehn Scorerpunkte (sechs Tore, vier Vorlagen) sammeln, im Schnitt braucht Pino 260 Minuten für ein Tor. Zum Vergleich: Die Quote von Bayern-Star Leroy Sané ist mit 259 Minuten pro Bundesliga-Treffer nur minimal besser.

Auch in der Champions League konnte sich der Rechtsaußen beim 4:1-Sieg in der Gruppenphase bei Young Boys Bern bereits in die Torschützenliste eintragen. Nationaltrainer Luis Enrique verhalf Pino bereits zu vier Einsätzen in der A-Nationalmannschaft, im Freundschaftsspiel gegen Island Ende März steuerte er sogar einen Treffer zum 5:0-Erfolg bei.