26. April 2022 / 17:09 Uhr

Kann Villarreal auch den FC Liverpool ärgern? Emery: "Überraschungsfaktor ist nicht mehr da" 

Kann Villarreal auch den FC Liverpool ärgern? Emery: "Überraschungsfaktor ist nicht mehr da" 

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Will mit seiner Mannschaft auch den FC Liverpool ärgern: Villarreal-Trainer Unai Emery.
Will mit seiner Mannschaft auch den FC Liverpool ärgern: Villarreal-Trainer Unai Emery. © IMAGO/ZUMA Wire
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Juventus Turin und den FC Bayern hat der FC Villarreal bereits aus der Champions League geworfen, im Halbfinale wartet mit dem FC Liverpool nun der nächste dicke Brocken. Trainer Unai Emery glaubt zwar nicht mehr an den "Überraschungsfaktor", rechnet sich aber trotzdem Chancen aus.

Nach Juventus Turin und dem FC Bayern München will Außenseiter FC Villarreal auch den FC Liverpool aus der Champions League werfen. Seine Mannschaft werde nicht mit Minderwertigkeitsgefühlen antreten, sagte Trainer Unai Emery vor dem Halbfinal-Hinspiel bei den Engländern am Mittwoch (21 Uhr, DAZN) an der Anfield Road. "Wir sind hier mit der Gewissheit, dass wir verdientermaßen so weit gekommen sind. Und aus dieser Erkenntnis heraus müssen wir uns mit dem Hauptfavoriten Liverpool messen", erklärte der 50 Jahre alte Coach vor Journalisten in Villarreal.

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Emery meinte, der FC Liverpool mit Coach Jürgen Klopp stelle ein noch größeres Hindernis dar als Juventus und die Bayern. Unter anderem auch, weil "der Überraschungsfaktor nicht mehr da ist". Aber der Trainer betonte auch: "Der Schwierigkeitsgrad und die Herausforderung sind für uns zwar nun größer, aber auch unsere Hoffnung und unsere Motivation sind größer." Man wolle sich auf Augenhöhe messen und vielleicht auch an der Anfield Road gewinnen. Die Liverpooler wüssten, dass es kein Spaziergang sein werde: "Sie respektieren uns."

Rund 3000 Fans des FC Villarreal wollen am Mittwochabend den Tabellensiebten der La Liga auswärts anfeuern. Emery, der als ehemaliger Trainer des FC Arsenal den englischen Fußball gut kennt, erklärte, die Unterstützung der eigenen Fans sei nötig, denn der Gegner erlebe derzeit seine beste Phase. "Es ist ein Liverpool nach der Art von Klopp: Mit Freude, mit einem Lächeln, mit Energie. Sie laufen jetzt aber nicht nur viel, sondern sie haben inzwischen gelernt, den Rhythmus zu wechseln."