15. August 2021 / 12:16 Uhr

"Die wissen selbst nicht, wie sie einen Punkt geholt haben": Wunstorf nur 1:1

"Die wissen selbst nicht, wie sie einen Punkt geholt haben": Wunstorf nur 1:1

Stephan Hartung
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Pyrmonts Alexander Gagarin stoppt die Offensivbemühung von Wunstorfs Amir Lashkari.
Pyrmonts Alexander Gagarin stoppt die Offensivbemühung von Wunstorfs Amir Lashkari. © Christian Hanke
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Mit einem enttäuschenden Remis ist der 1. FC Wunstorf zu Hause in die neue Landesliga-Saison gestartet. "Die Pyrmonter wissen selbst nicht, wie sie bei uns einen Punkt geholt haben", ärgerte sich Trainer Onur Köse nach dem 1:1. Das Gegentor resultierte aus einem zu kurz geratenen Rückpass.

Murmeltier-Saisonauftakt für den 1. FC Wunstorf: Wie schon in der kurzen Vorsaison war ein Spiel gegen die SpVgg. Bad Pyrmont mit einer Enttäuschung verbunden. Im vergangenen Herbst unterlag der FC trotz Dauerdruck mit 0:1 im Südwesten des Bezirks Hannover – diesmal langte es auf eigenem Platz nur zu einem 1:1 (1:1).

„Die Pyrmonter wissen selbst nicht, wie sie bei uns einen Punkt geholt haben – nach dem Schlusspfiff haben sie gefeiert wie nach einem Sieg“, ärgerte sich Wunstorfs Trainer Onur Köse.

Bilder vom Spiel der Landesliga Süd zwischen dem 1. FC Wunstorf und der SpVgg. Bad Pyrmont

Wunstorfs Sefa Kösger erfrischt sich bei Betreuer Heiko Lahnreder. Zur Galerie
Wunstorfs Sefa Kösger erfrischt sich bei Betreuer Heiko Lahnreder. ©

Es passte zur Partie, dass die hoch überlegenen Gastgeber der SpVgg ihr Tor durch einen Fehler ermöglichten. Zur tragischen Figur wurde dabei Wunstorfs Ahmed Jameleddine, dessen Rückpass zu Torhüter Armin Tvrtkovic zu kurz geriet. Alexander Gagarin fing den Ball ab und traf zum 1:1 (43.). Damit egalisierte er die FC-Führung, die Denis Rosnowski (18.) nach einem Eckball erzielt hatte.

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Dakic-Kopfball geht nur an die Latte

„Schon der 1:1-Pausenstand war schmeichelhaft. Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht und den Gegner von den Außenpositionen unter Druck gesetzt“, beobachtete Köse. Nach dem Wechsel setzte sich der Dauerdruck seiner Mannschaft fort. „Es schien nur eine Frage der Zeit zu sein, bis ein Tor für uns fällt“, schildert der Coach seine Gefühlslage in der zweiten Halbzeit.

Dass es an diesem Nachmittag einfach nicht sein sollte, zeigte sich in der Nachspielzeit: Einen Kopfball von Asad Dlakic lenkte Pyrmonts Keeper Alexander Deppe mit dem Fuß gegen die Unterkante der Latte, von dort sprang der Ball zurück ins Feld.