16. September 2021 / 17:26 Uhr

Noch nicht "richtig gut": Wunstorf will mit Pflichtsieg das Punktekonto aufstocken

Noch nicht "richtig gut": Wunstorf will mit Pflichtsieg das Punktekonto aufstocken

Stephan Hartung
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Die Spieler des 1. FC Wunstorf sind beim Schlusslicht in Bückeburg gefordert.
Die Spieler des 1. FC Wunstorf sind beim Schlusslicht in Bückeburg gefordert. © Christian Hanke
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Die Punktausbeute des 1. FC Wunstorf ist ordentlich, aber noch nicht "richtig gut", wie Trainer Onur Köse konstatiert. Am Samstag beim VfL Bückeburg soll das Konto aufgestockt werden, geht's doch zum Schlusslicht. Den Gegner jedoch unterschätzen, "nein, das machen wir nicht".

Nach dem 2:0-Erfolg gegen den SC Hemmingen-Westerfeld hat sich der 1. FC Wunstorf in der Tabelle der Landesliga Süd nach vorn geschoben und liegt aussichtsreich im Rennen um die begehrten ersten drei Plätze, die zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde berechtigen.

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„Unsere Punktausbeute ist ordentlich. Aber der ein oder andere Zähler könnte es mehr sein, damit es richtig gut ist“, sagt Trainer Onur Köse. Weitere drei Punkte sollen am Samstag hinzukommen, wenn die Wunstorfer ab 16 Uhr beim VfL Bückeburg spielen.

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Mit Blick auf die Tabelle handelt es sich um einen vermeintlichen Pflichtsieg beim Letzten des Rankings. Besteht also die Gefahr, den Gegner zu unterschätzen? „Nein, das machen wir nicht“, sagt Köse und weiß auch, dass er darauf in seiner Ansprache an die Mannschaft nicht gesondert hinweisen muss. „Die Jungs werden von uns angehalten, Vollgas zu geben – so wie in jedem anderen Spiel auch.“

Dass sich die Bückeburger in der Tabelle ganz hinten befinden, ist nach Ansicht von Onur Köse auf einen veränderten Kader zurückzuführen. „Sie haben Qualität verloren, weil einige Leistungsträger von früher nicht mehr da sind.“

Samast fehlt nach Tätlichkeit länger

Zumindest vorübergehend verliert auch der FC an Qualität. Nach seiner Roten Karte gegen Hemmingen ist Mert Samast wegen einer Tätlichkeit für viele Spiele gesperrt worden. „Wir werden dagegen Einspruch einlegen“, sagt Köse, weiß aber auch, dass sich die Erfolgschancen wohl nur auf eine Reduzierung der Sperre belaufen.

Verzichten müssen der Coach und sein neuer Assistent Lieven Manuel noch auf Jannis Nolte (Urlaub) und aller Voraussicht nach auf Ahmed Jameleddine, der gegen Hemmingen mit Rückenproblemen ausgewechselte wurde. Der Einsatz von Tugrancan Singin, der mit einer Leistenverletzung zu kämpfen hat, ist fraglich.