08. Dezember 2019 / 10:37 Uhr

Felix Baitz hält Chemie Premnitz den einen Punkt fest (mit Galerie)

Felix Baitz hält Chemie Premnitz den einen Punkt fest (mit Galerie)

Christoph Laak
Märkische Allgemeine Zeitung
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Kevin Stelb (in Schwarz) wurde in der zweiten Halbzeit eingewechselt, hatte aber auch seinen Anteil am Premnitzer Punktgewinn. © Christoph Laak
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Landesliga Nord: Chemiker spielen beim starken Aufsteiger FC Concordia Buckow/Waldsieversdorf 03 0:0-unentschieden.

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Am Ende hörte man auf Seiten der Verantwortlichen des TSV Chemie Premnitz ein deutliches Aufatmen. Nach einer intensiven Partie, in der die Gastgeber in der zweiten Hälfte dem Siegtreffer näher waren, trennten sich der FC Concordia Buckow/Waldsieversdorf 03 und Chemie Premnitz leistungsgerecht 0:0-unentschieden. „Ich finde, dass wir uns den Punkt auch wirklich verdient haben. Meine Mannschaft hat über 90 Minuten alles gegeben und ebenfalls gute Chancen gehabt“, fasste TSV-Trainer Peter Oberschmidt nach einem intensiven Spiel zusammen.

Chemie Premnitz holt einen Punkt beim FC Concordia Buckow/Waldsieversdorf 03.

Die Chemiker (in Schwarz) erwischten den besseren Start und hätten früh in Führung gehen können. Nach der Pause rückte Schlussmann Felix Baitz immer mehr in den mittelpunkt und hielt seiner Mannschaft einen Punkt fest. Zur Galerie
Die Chemiker (in Schwarz) erwischten den besseren Start und hätten früh in Führung gehen können. Nach der Pause rückte Schlussmann Felix Baitz immer mehr in den mittelpunkt und hielt seiner Mannschaft einen Punkt fest. © Christoph Laak

Und Chemie hätte bereits früh in Führung gehen können. Einen Schuss aus gut 15 Metern konnten die Gastgeber gerade noch blocken und als Sebastian Krumbholz den Torhüter umspielt hatte, wurde der Winkel zu spitz, so dass er nur den Pfosten traf. Nach gut einer Viertelstunde strich ein Distanzschuss von Krumbholz nur knapp am Torwinkel vorbei. „Die ersten 20 Minuten gehörten uns. Da hätten wir die Führung verdient gehabt“, analysierte der Premnitzer Trainer.

Gastgeber haben vor der Pause noch gute Chancen

Mit zunehmender Spielzeit fanden aber auch die Hausherren immer besser ins Spiel. Nach einem Querpass von Toni Hager konnten die Chemiker gerade noch klären und einen Distanzschuss der Ostbrandenburger drehte TSV-Schlussmann Felix Baitz gerade noch um den Pfosten. Als erneut Hager vor dem Tor auftauchte war Baitz bereits geschlagen, der Lupfer ging aber knapp am Tor vorbei. Folgerichtig ging es torlos in die Pause.

„Da habe ich meiner Mannschaft gesagt, dass sie weiter mutig bleiben sollen“, erklärt Peter Oberschmidt, dessen Team sich nach der Pause nun wütenden Angriffen ausgesetzt sah. Sirko Neumann zog aus der Distanz ab, aber der Ball rauschte knapp über den Premnitzer Kasten. In der Folge schnürten die Gastgeber Premnitz fest hinten ein und Baitz rückte immer mehr in den Mittelpunkt.

Sebastian Krumbholz hat den Siegtreffer auf dem Fuß

Bei einem Schuss von Bartosz Barandowski war er zur Stelle und auch den Nachschuss vereitelte er in starker Manier. Und wenn Baitz dann doch einmal geschlagen war, klärte die Hintermannschaft der Chemiker mit vereinten Kräften. Und nach gut 70 Minuten forderten die Gastgeber vehement einen Elfmeter, so dass Co-Trainer Denny Knofe während eines Premnitzer Konters sogar auf den Platz stürmte und folgerichtig die rote Karte sah.

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In der Schlussphase konnten die Chemiker das Spielgeschehen wieder ein wenig weiter weg vom eigenen Tor verlagern. Nach einer Ecke kam Hans Büchner frei zum Kopfball, dieser wurde aber auf der Linie geklärt und nur wenig später klärte ein Spieler der Gastgeber, per Kopf, einen Schuss von Sebastian Krumbholz. Buckow blieb aber dennoch weiter gefährlich. Die größte Chance auf den Lucky Punch hatte aber erneut Krumbholz, der alleine Richtung Tor marschierte, aber am gut reagierenden Schlussmann der Hausherren scheiterte.

„Wir sind mit dem Punktgewinn natürlich zufrieden, das war ja unser Ziel. Aber, wenn meine Mannschaft in einigen Situationen ein wenig cleverer agiert, können wir auch gewinnen. Jetzt gilt es gegen Hennigsdorf die Hinrunde ordentlich abzuschließen und zu Hause mal zu gewinnen“, so Peter Oberschmidt.