04. Juli 2019 / 10:50 Uhr

Schiedsrichterin erlaubt sich Scherz und erhält unmoralisches Angebot: "Fühle mich wie Müll"

Schiedsrichterin erlaubt sich Scherz und erhält unmoralisches Angebot: "Fühle mich wie Müll"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Fernanda Colombo erhielt nach einem Scherz ein unmoralisches Angebot per Mail. 
Fernanda Colombo erhielt nach einem Scherz ein unmoralisches Angebot per Mail.  © Getty Images/Screenshot Twitter
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Mit solch einem unmoralischen Angebot hätte die brasilianische Schiedsrichterin Fernanda Colombo wohl nicht gerechnet, als sie sich einen Scherz erlaubte. Anstelle der Roten Karte zückte die Unparteiische ein Taschentuch und wischte sich den Schweiß von der Stirn. 

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Diese Schiedsrichterin bewies jede Menge Humor - und jetzt muss sie sich mit unmoralischen Angeboten auseinandersetzen, die sie nur auf ihr Äußeres reduzieren. Fernanda Colombo hatte es satt, sich damit herumzuschlagen und da entschied sie kurzerhand, die Ekel-Mails zu veröffentlichen. "Ich habe heute diese E-Mail bekommen, jetzt fühle ich mich wie Müll, weil sie ein unmoralisches sexuelles Angebot enthielt", schrieb die Brasilianerin Colombo via Instagram.

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Doch was war passiert? Bei einem Benefiz-Spiel rief die Schiedsrichterin, die mittlerweile als Journalistin arbeitet, einen Spieler zu sich, der allem Anschein nach nicht ganz fair gespielt hat. Um ihm einen Schrecken einzujagen, griff sie sich in die hintere Hosentasche, in der sich üblicherweise die Rote Karte befindet. Aber anstelle des Hilfsmittels, das den Platzverweis des Spielers bedeutet hätte, zückte Colombo ein Taschentuch, wischte sich den Schweiß von der Stirn und schickte dem Profi ein schelmisches, aber doch charmantes Lächeln hinterher.

Colombo erhielt unmoralisches Angebot per Mail

Daraufhin rastete die Netzgemeinde förmlich aus. Jeder feierte Colombo und ihre humorvolle Aktion. Alles lief rund für die Brasilianerin, bis sie vor ein paar Tagen ein unmoralisches Angebot erhielt, dass die ehemalige Schiedsrichterin aus der Ruhe brachte. Ein Unbekannter bot ihr an, sich für 7.000 - eine Währung wurde nicht genannt - mit ominösen "Kunden" zu treffen.

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Umgerechnet wären 7.000 brasilianische Reales ca. 1.200 Euro, in US-Dollar wären es 6.200 Euro pro Treffen mit den "intelligenten, gebildeten und verantwortungsvollen Männern". Erschreckend detailliert beschreibt er die sexuellen Treffen, spricht davon, dass "keine Alten, Fetten oder Komischen" unter den Männern wären.

Colombo schlug das Angebot selbstverständlich aus. "Ich möchte der Welt mitteilen, dass ich nur das tun möchte, was ich liebe, das ist die Arbeit im Fußball und dem Journalismus. Bitte respektiert das!", schrieb die Brasilianerin auf Instagram.

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