20. Februar 2018 / 11:59 Uhr

Feuerwehr-Alarm: Dieser Schalke-Profi war im Stadion und wusste von nichts

Feuerwehr-Alarm: Dieser Schalke-Profi war im Stadion und wusste von nichts

Dennis Ebbecke
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bernard Tekpetey hatte unter Domenico Tedesco zwar noch keinen Bundesliga-Einsatz, zumindest aber einen Feuerwehr-Einsatz - auf den der Schalker jedoch gerne verzichtet hätte.
Bernard Tekpetey hatte unter Domenico Tedesco zwar noch keinen Bundesliga-Einsatz, zumindest aber einen Feuerwehr-Einsatz - auf den der Schalker jedoch gerne verzichtet hätte. © TF-Images/Getty Images
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Als Bernard Tekpetey von der Arbeit nach Hause kam, war die Feuerwehr schon wieder weg. Während der Schalke-Youngster gegen 1899 Hoffenheim auf der Bank saß, heulte in seiner Wohnung der Feuermelder los.

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In diesem Winter wurde der Leihvertrag von Bernard Tekpetey mit dem österreichischen Klub SCR Altach aufgelöst, inzwischen ist der Ghanaer wieder zu 100 Prozent ein Königsblauer. Am vergangenen Wochenende erlebte der 20-Jährige jedoch sein (königs-)*blaues Wunder, nachdem er sich von der Veltins-Arena nach Hause begeben hatte. Zuvor musste der Schalker *beim 2:1-Sieg seiner Mannschaft gegen 1899 Hoffenheim 90 Minuten auf der Ersatzbank Platz nehmen.

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Während die Knappen eine rauschende Party feierten, war in dem Mehrfamilienhaus, in dem Tekpetey und dessen Familie leben, niemandem zum Feiern zumute. Nach Informationen der BILD hatte niemand daran gedacht, den Herd auszuschalten - weder der Fußballprofi selbst noch dessen Angehörige, die das Spiel ebenfalls im Stadion verfolgten. Die fatale Folge: Über Stunden bruzelte ein Topf mit Essen vor sich hin, was eine enorme Rauchentwicklung zur Folge hatte.

Rauchmelder und Einsatzkräfte verhindern Schlimmeres

Dass letztlich alle Parteien in dem Mehrfamilienhaus mit dem Schrecken davonkamen, hatten sie dem funktionstüchtigen Rauchmelder in Tekpeteys Wohnung und dem schnellen Eingreifen der Feuerwehr zu verdanken - sowie einem wachsamen Mieter, der die "112" ins Handy getippt hatte. Die Feuerwehrmänner waren mit Atemschutzgeräten ausgestattet und sahen sich gezwungen, die Tür aufzubrechen. Das Wichtigste: Niemand kam durch die Unachtsamkeit zu Schaden.

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Bernard Tekpetey hätte sicherlich nichts gegen weitere Einsätze einzuwenden, doch diese sollten auf dem Platz stattfinden und nicht von der Feuerwehr in seinen eigenen vier Wänden durchgeführt werden. Gott sei Dank hat alles ein gutes Ende genommen.