15. April 2019 / 17:54 Uhr

FFC Renshausen triumphiert im Derby gegen die SVG Göttingen

FFC Renshausen triumphiert im Derby gegen die SVG Göttingen

Eduard Warda
Göttinger Tageblatt
Nele Fromm (l.) und Franka Hörnlein (r.) vom FFC Renshausen nehmen die SVGerin Amelie Bruns in die Zange.
Nele Fromm (l.) und Franka Hörnlein (r.) vom FFC Renshausen nehmen die SVGerin Amelie Bruns in die Zange. © Schneemann
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Der FFC Renshausen hat im Derby der Frauenfußball-Oberliga nach drei Pleiten in Folge wieder einen Erfolg feiern können: Der FFC schlug die SVG Göttingen mit 4:1 (3:0) – und brachte damit die SVG dem Abstieg ein weiteres Stück näher.

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Überragende Spielerin war die dreifache FFC-Torschützin Gesa Radtke, die zum 1:0, 2:0 und 4:0 traf. In der letzten Minute markierte Lena Koeplin für die SVG den Ehrentreffer.

„Der Sieg ist auch in dieser Höhe verdient, weil wir auch mehr Spielanteile hatten“, sagte eine erleichterte FFC-Trainer Katharina Heuerding, die zuvor eine regelrechte und gleichzeitig für Renshäuser Verhältnisse ungewohnte Niederlagenserie erleben musste. „Die ersten Spielminuten hat man das schon ein bisschen gemerkt. Die Spielerinnen sind es ja nicht gewohnt, so viele Spiele zu verlieren. Aber sie sind von Minute zu Minute sicherer geworden“, berichtete Heuerding.

Führung resultiert aus Ballgewinn im Mittelfeld

Die Führung für Renshausen hatte aus einem Ballgewinn im Mittelfeld resultiert, das 2:0 fiel per Foulelfmeter. „Das waren zwei Unaufmerksamkeiten von uns“, sagte SVG-Abteilungsleiter Jürgen Turke, der die verhinderte Trainerin Sandra Hallmann an der Seitenlinie vertrat. „Beim ersten Tor haben wird den Ball für Radtke aufgelegt, beim zweiten einen klaren Elfmeter verschuldet.“

Vor dem 3:0 spielte Charlotte Schröer einen Pass auf Radtke, die daraufhin die Torschützin Annika Dernedde in Szene setzte. Ein Pass von Viola Hellwig auf Radtke leitete das 4:0 und damit die endgültige Entscheidung ein – von Heuerding als „Tempogegenstoß“ bezeichnet.

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„Bis zum Treffer zum 0:2 hatten wir die Renshäuserinnen eigentlich ganz gut im Griff“, berichtete Turke. „Spielerisch waren wir eigentlich ebenbürtig, aber das Ergebnis geht in Ordnung, auch wenn es etwas zu hoch ausgefallen ist.“ Zum Fazit gehört auch, „dass wir es nicht geschafft haben, Gesa aus dem Spiel zu nehmen.“

Heuerding freute sich, dass ihr Team nach der nervösen Anfangsphase im Vergleich mit den vorherigen Partien besser als Mannschaft zusammengespielt habe und die Spielerinnen besser in die Zweikämpfe gegangen seien. „Die Mädels haben gemerkt, dass sie nicht alles verlernt haben.“

Schwere Zeiten für die SVG Göttingen

Für die SVG brechen nun ganz schwere Zeiten an. „Eigentlich hätten wir punkten müssen, um den Druck rauszukriegen. Dieses Jahr wird es unter anderem wegen der vielen Verletzten noch schwieriger, den Klassenerhalt zu schaffen“, sagte Turke. „Aber die Moral ist in Ordnung.“ – Tore: 1:0, 2:0 Radtke (20., 27.), 3:0 Dernedde (40.), 4:0, Radtke (49.), 4:1 Koeplin (90.).

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