25. Juli 2021 / 19:20 Uhr

Fiete Arp nach Debüt frustriert: Klare Auftakt-Pleite gegen St. Pauli für Holstein Kiel "ein Warnschuss" 

Fiete Arp nach Debüt frustriert: Klare Auftakt-Pleite gegen St. Pauli für Holstein Kiel "ein Warnschuss" 

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Fiete Arp erwischte mit Holstein Kiel keinen guten Tag. Hier kann die Bayern-Leihgabe von Jakov Medic nur mit unfairen Mitteln gestoppt werden.
Fiete Arp erwischte mit Holstein Kiel keinen guten Tag. Hier kann die Bayern-Leihgabe von Jakov Medic nur mit unfairen Mitteln gestoppt werden. © IMAGO/Torsten Helmke
Anzeige

Mit Holstein Kiel ist Fiete Arp alles andere als berauschend in die neue Zweitliga-Saison gestartet. Beim FC St. Pauli kassierten die Störche eine 0:3-Niederlage. Die Bayern-Leihgabe nannte das klare Ergebnis "aussagekräftig" und forderte genau wie Trainer und Spieler eine Leistungssteigerung beim Kracher gegen Schalke 04.

An sein erstes Pflichtspiel im Trikot von Holstein Kiel wird Fiete Arp sich in Zukunft vermutlich nur sehr ungern erinnern. Mit 0:3 (0:1) unterlagen die Störche am Sonntag beim FC St. Pauli und müssen sich nach dem ersten Spieltag in der 2. Bundesliga vorläufig hinten anstellen. "Ich denke, das Ergebnis ist aussagekräftig und spiegelt das Spiel wieder", sagte die Leihgabe des FC Bayern nach dem Spiel sichtlich enttäuscht dem vereinseigenen TV-Kanal. Die Kieler hätten "zu wenig in allen Belangen" gezeigt.

Anzeige

Ähnlich beurteilte auch Alexander Mühling die herbe Niederlage des Aufstiegs-Mitfavoriten, der in der vergangenen Saison erst in der Relegation am Aufstieg in die Bundesliga gescheitert war. "Wir haben uns zu viele taktische Fehler geleistet, nicht gut verteidigt und mit zu wenig Überzeugung nach vorne gespielt. So kann man hier nicht gewinnen. Die Niederlage ist auch in der Höhe verdient", fällt der Mittelfeldspieler ein geradezu vernichtendes Urteil über die aus seiner Sicht unzureichende Leistung der Mannschaft von Trainer Ole Werner.

Holstein-Trainer Werner muss sechs Neue integrieren

Die Schleswig-Holsteiner hatten nach dem Abgang mehrerer Leistungsträger in Arp, Patrick Erras und Steven Skrzybski insgesamt drei der bisher sechs Neuzugänge in der Startelf aufgeboten, letztlich erwies sich der Nord-Rivale St. Pauli am Millerntor jedoch klar als ein zu starker Gegner. Werner hatte schon vor dem Match betont, dass sein umformiertes Team sich erst noch finden muss. "Die Aggressivität und vor allem die Abstimmung haben uns gefehlt", räumte der 33-Jährige ein und sprach von einem vollauf verdienten Erfolg des FC St. Pauli - genau wie Sportdirektor Uwe Stöver, der lakonisch festhielt: "Das können wir wesentlich besser".

Das drastische Ergebnis von 0:3 "sollte uns einen Warnschuss geben", sagte Arp mit Blick auf die anstehenden Aufgaben, die indes nicht unbedingt leichter werden. Am nächsten Sonntag kommt mit Schalke 04 der Topfavorit der 2. Liga an die Förde. Man wolle nun "zeigen, wozu wir wirklich in der Lage sind", betonte Arp, der im Holstein-Stadion nicht zuletzt auf die Unterstützung der eigenen Fans setzt. Nach dem Kracher gegen S04 geht es im DFB-Pokal gegen den Nachbarn Weiche Flensburg (7.8.), anschließend spielen die Störche gegen Jahn Regensburg (14.8.), Fortuna Düsseldorf (20.8.) und Erzgebirge Aue (28.8.), ehe die erste Länderspielpause auf dem Programm steht.