18. April 2021 / 22:27 Uhr

Fiete Arp erklärt: So habe ich eine Perspektive beim FC Bayern - Aufgeben keine Option

Fiete Arp erklärt: So habe ich eine Perspektive beim FC Bayern - Aufgeben keine Option

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Fiete Arp hofft auf seine Chance beim FC Bayern.
Fiete Arp hofft auf seine Chance beim FC Bayern. © IMAGO/Sven Simon
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Sein Wechsel vom Hamburger SV zum FC Bayern München im Sommer 2019 sorgte für großes Medieninteresse: Bei den Profis durchsetzen konnte sich Fiete Arp bisher allerdings bisher nicht. Im Interview mit dem "Kicker" hat der 21-jährige Stürmer über seine Ziele beim Rekordmeister gesprochen.

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Fiete Arp und der FC Bayern München: Das hat bisher nur in der 3. Liga bei der zweiten Mannschaft des Rekordmeisters funktioniert. In seiner ersten Saison sicherte sich der FCB II mit Arp die Drittliga-Meisterschaft. Einen Einsatz bei den Profis absolvierte der 21-Jährige: Im November 2020 stand der Mittelstürmer für 13 Minuten beim 3:0-Sieg gegen den 1. FC Düren in der ersten Pokalrunde auf dem Platz. Der Durchbruch bei der Mannschaft von Trainer Hansi Flick blieb dem 2019 unter gewaltigem Medienecho vom Hamburger SV verpflichteten ehemaligen Junioren-Nationalspieler nicht – bisher. Arp, der in dieser Saison (mit Ausnahme des Pokalspiels) freiwillig auf seinen Platz im Profi-Kader verzichtet hatte, hat sich im Kicker nun über seine Pläne und Ziele beim FCB geäußert.

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Der Drittliga-Profi (25 Spiele und vier Tore für die zweite Mannschaft der Bayern) denkt noch lange nicht ans Aufgeben. Er glaubt an seine Chance beim FCB. "Das hängt aber viel von mir ab. Wenn ich mich weiterentwickle, dann habe ich hier definitiv eine Perspektive", sagte Arp. Der Start bei den Bayern-Profis, damals noch unter Trainer Niko Kovac, sei nicht nach Plan verlaufen: "Zu Punktspielbeginn bin ich wahrscheinlich an mir selbst gescheitert. Ich habe mir Maßstäbe gesetzt, die ursprünglich zu dem Zeitpunkt so noch gar nicht mein Ziel waren."

Arp: Lob hat mich eher ausgebremst

Drei Millionen Euro Ablöse ließ sich der FCB Arp, der als erster Spieler des Jahrgangs 2000 ein Bundesliga-Tor (damals noch für den HSV) erzielte, kosten. Arp verließ seinen Jugendklub nach der ersten Zweitliga-Saison. Zuvor stieg der als Hoffnungsträger auserkorene Angreifer mit dem Bundesliga-Dino ab. Arp denkt mit schlechten Gefühlen an die Zeit zurück, als er die Hamburger mit seinen Toren im Alter von erst 17 Jahren vor dem erstmaligen Bundesliga-Abstieg retten sollte. "Wahrscheinlich war alles zusammengenommen zu viel. Es ist für einen jungen Fußballer Fluch und Segen, wenn er immer alles reflektiert und einschätzt", sagte Arp. Das viele Lob, das er für seine Auftritt bekam, habe ihn "eher ausgebremst".

Dies soll beim FC Bayern nun nicht passieren. Deshalb hat sich Arp mit fast zwei Jahren Bayern-Erfahrung nun eine klare Vorgabe an sich selbst gesetzt: "Mein Ziel lautet, in der ersten Mannschaft meine Fußspuren zu hinterlassen, dafür bin ich zum FC Bayern gekommen"