14. März 2022 / 16:55 Uhr

Wechsel von Spielern aus Russland und Ukraine: FIFA-Beschluss in Bundesliga und Co. vorerst nicht übernommen

Wechsel von Spielern aus Russland und Ukraine: FIFA-Beschluss in Bundesliga und Co. vorerst nicht übernommen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der FIFA-Beschluss für den vereinfachten Wechsel von Profifußballern aus Russland und der Ukraine wird in Deutschland vorerst nicht übernommen.
Der FIFA-Beschluss für den vereinfachten Wechsel von Profifußballern aus Russland und der Ukraine wird in Deutschland vorerst nicht übernommen. © IMAGO/RHR-Foto (Montage)
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In den deutschen Fußball-Ligen wird der FIFA-Beschluss für einen vereinfachten Wechsel von Profis aus Russland und der Ukraine vorerst nicht übernommen. Dafür ist nach "dpa"-Informationen zunächst eine Gremienbeschluss der DFL nötig, welcher aktuell nicht in Sicht sei.

Der FIFA-Beschluss für den vereinfachten Wechsel von Profifußballern aus Russland und der Ukraine wird in Deutschland vorerst nicht übernommen. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur wäre dafür ein Gremienbeschluss der Deutschen Fußball Liga nötig - der derzeit nicht in Sicht ist. Der Weltverband hatte beschlossen, dass Verträge mit ukrainischen Klubs automatisch bis zum Saisonende ausgesetzt sind, und Spieler bei russischen Vereinen ihre Kontrakte einseitig bis zum 30. Juni aussetzen dürfen.

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Die Suspendierung eines Vertrages bedeute, "dass Spieler und Trainer bis zum 30. Juni 2022 als vertragslos gelten und es ihnen daher freisteht, ohne irgendwelche Konsequenzen einen Vertrag mit einem anderen Verein zu unterzeichnen", teilte die FIFA mit. Gleichzeitig wurde festgelegt, dass diese Wechselfrist bis einschließlich 7. April gilt. Ein Verein darf zudem nur maximal zwei Spieler verpflichten, die unter diese Ausnahmeregelung fallen.

Davon unabhängig haben die deutschen Vereine weiterhin die Möglichkeit, Spieler aus der Ukraine und Russland zur Unterstützung in ihr Training zu integrieren.