24. März 2021 / 13:33 Uhr

FIFA-Ethikkomission verhängt neue Strafen: Ex-Präsident Blatter und Ex-Generalsekretär Valcke lange gesperrt

FIFA-Ethikkomission verhängt neue Strafen: Ex-Präsident Blatter und Ex-Generalsekretär Valcke lange gesperrt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Sepp Blatter und Jerome Valcke sind von der Ethik-Komission der FIFA gesperrt worden.
Sepp Blatter und Jerome Valcke sind von der Ethik-Komission der FIFA gesperrt worden. © Getty Images
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Die Ethikkomission der FIFA hat neue Strafen für den ehemaligen Präsidenten Sepp Blatter und Ex-Generalsekretär Jerome Valcke verhängt. Beide werden wegen Korruptionsvergehen lange gesperrt und müssen hohe Geldstrafen zahlen.

Die Ethikkommission des Fußball-Weltverbandes hat weitere Strafen gegen den früheren FIFA-Präsident Joseph Blatter und den ehemaligen Generalsekretär Jerôme Valcke verhängt. Die beiden Funktionäre wurden jeweils für sechs Jahre und acht Monate für nationale und internationale Fußball-Tätigkeiten gesperrt und zudem mit einer Geldstrafe von jeweils einer Million Schweizer Franken belegt. Blatter und Valcke werden mehrere Vergehen zur Last gelegt, wie etwa Interessenkonflikte oder das Angebot beziehungsweise die Annahme von Geschenken oder sonstigen Vorteilen. Das teilte die FIFA am Mittwoch mit.

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Da die früheren FIFA-Bosse aktuell noch eine Strafe verbüßen, treten die Sanktionen erst nach deren Ablauf in Kraft. Im Fall Blatter also ab dem 8. Oktober 2021, bei Valcke läuft die erste Sperre erst am 8. Oktober 2025 ab. Der 85-jährige Blatter war bis Herbst 2015 FIFA-Präsident, ehe er zusammen mit dem damaligen UEFA-Präsidenten Michel Platini von der Ethikkommission des Verbandes suspendiert und später zunächst für acht Jahre gesperrt wurde. Die Sanktion wurde dann auf sechs Jahre reduziert. Im Kern ging es um eine Zahlung von zwei Millionen Franken von der FIFA an Platini aus dem Jahr 2011.

Valcke war 2015 wegen Verstößen gegen den Ethikcode des Weltverbandes in mehreren Punkten zunächst für zwölf Jahre gesperrt worden, ehe das Strafmaß um zwei Jahre reduziert wurde. Ihm wurde damals zur Last gelegt, das er unter anderem am Weiterverkauf von WM-Tickets beteiligt gewesen sei und bei der FIFA-Untersuchung nicht kooperiert habe. Ihm wird nun auch noch Amtsmissbrauch vorgeworfen.