17. Februar 2021 / 17:10 Uhr

FIFA gibt bekannt: Transfermarkt im Januar eingebrochen - höhere Ablösen bei Frauen

FIFA gibt bekannt: Transfermarkt im Januar eingebrochen - höhere Ablösen bei Frauen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Sami Khedira ist zurück in der Bundesliga. Bei seiner Vorstellung nannte der Weltmeister die Gründe für den Wechsel.
War einer der wenigen Wintertransfers: Sami Khedira schloss sich Hertha BSC an. © imago images/Metodi Popow
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Der Transfermarkt ist coronabedingt erheblich eingebrochen - das war gefühlt schon zu erkennen. Am Mittwoch bestätigte die FIFA dies mit den offiziellen Zahlen der Wintertransfer-Periode.

Die Corona-Pandemie hat auch für den internationalen Transfermarkt erhebliche Folgen. In der Winter-Periode im Januar ging die Zahl der Wechsel von Profis weltweit im Vergleich zum selben Zeitraum 2020 von 4215 auf 2690 zurück. Nach Angaben des Weltfußball-Verbandes FIFA vom Mittwoch entspricht dies einem Rückgang von 36,2 Prozent.

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Noch drastischer fiel der Einbruch bei den Transferentschädigungen mit 49,1 Prozent aus: Demnach wurden 590 Millionen US-Dollar für neue Spieler gezahlt. Ein Jahr zuvor gaben die Vereine 1,16 Milliarden US-Dollar aus. Das war laut FIFA das geringste Transfervolumen seit sechs Jahren.

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Anders war die Entwicklung bei den Transfers von Profi-Spielerinnen. Zwar wechselten im Vergleich von vor einem Jahr etwas weniger Spielerinnen den Verein (2021: 177/2020: 185). Dagegen stiegen die Ablösesummen um mehr als 60 Prozent von 193.600 auf 310.100 US-Dollar.