27. Oktober 2020 / 16:37 Uhr

"Leichte Symptome": FIFA-Präsident Gianni Infantino positiv auf Corona getestet

"Leichte Symptome": FIFA-Präsident Gianni Infantino positiv auf Corona getestet

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Gianni Infantino ist positiv auf das Coronavirus getestet worden.
Gianni Infantino ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. © Getty
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Das Coronavirus macht auch vor dem wichtigsten Fußball-Boss nicht halt. FIFA-Präsident Gianni Infantino ist positiv auf Covid-19 getestet worden. Der Chef des Fußball-Weltverbandes weise leichte Symptome auf, teilte die FIFA am Dienstag mit.

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Der nächste prominente positive Coronavirus-Test im Weltfußball: Nach Top-Spielern wie Cristiano Ronaldo oder Ilkay Gündogan hat es jetzt auch FIFA-Präsident Gianni Infantino erwischt. Der Schweizer habe am Dienstag die Bestätigung erhalten, teilte der Fußball-Weltverband mit.

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Demnach weise der 50-jährige Schweizer, der 2016 auf Sepp Blatter folgte, zurzeit "leichte Symptome" auf und habe sich umgehend in Selbstisolation begeben. Er werde in dieser Quarantäne mindestens zehn Tage verbleiben, hieß es weiter. Nach FIFA-Angaben wurden alle Personen informiert, die in den letzten Tagen in Kontakt mit Infantino waren.

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Zuletzt stand der FIFA-Boss wegen der Ermittlungen gegen ihn im Fokus: Das Strafverfahren gegen Infantino und den früheren Bundesanwalt Michael Lauber ist in der Schweiz längst zur Justizaffäre angewachsen, das öffentliche Interesse groß. Im Kern geht es um drei geheime Treffen der beiden, bei zweien war zudem ein Walliser Staatsanwalt, ein Freund Infantinos, dabei. Der Vorwurf gegen den FIFA-Präsidenten lautet unter anderem Anstiftung zum Amtsmissbrauch. Lauber, der die Vorwürfe ebenfalls bestreitet, hat die Ermittlung den Job gekostet.

"Wir wehren uns gegen rufschädigende Spekulationen auf der Basis eines Vorwurfs, den niemand kennt", sagte Infantino im Interview von CH Media. Der Boulevardzeitung Blick sagte er: "Man warf mich der Weltöffentlichkeit zum Fraß vor, ohne zu sagen, was ich falsch gemacht haben soll." Mit den Treffen habe er lediglich seine Pflicht wahrgenommen