02. Juni 2020 / 22:04 Uhr

FIFA-Präsident Infantino: Proteste von Sancho, McKennie & Co. "verdienen Applaus und keine Strafe"

FIFA-Präsident Infantino: Proteste von Sancho, McKennie & Co. "verdienen Applaus und keine Strafe"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Gianni Infantino hat die Aktionen von Jadon Sancho & Co. gelobt.
Gianni Infantino hat die Aktionen von Jadon Sancho & Co. gelobt. © Imago images/Montage
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FIFA-Präsident Gianni Infantino würde die nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd protestierenden Bundesliga-Profis um den Schalker Weston McKennie nicht bestrafen.

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Jetzt meldet sich auch FIFA-Präsident Gianni Infantino zu Wort. Der Chef des Fußball-Weltverbandes würde die nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd protestierenden Bundesliga-Profis um den Schalker Weston McKennie nicht bestrafen. "Um Zweifel zu vermeiden: In einem FIFA-Wettbewerb würden die jüngsten Demonstrationen von Spielern in der Bundesliga einen Applaus verdienen und keine Bestrafung", erklärte der 50-Jährige in einer Mitteilung. "Wir alle müssen Nein zu Rassismus und jeglicher Form von Diskriminierung sagen. Wir alle müssen Nein zu Gewalt sagen. Jeder Form von Gewalt."

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Am Wochenende hatten Profis in Partien der Bundesliga mit Aktionen auf den Tod von Floyd aufmerksam gemacht, der vergangene Woche infolge eines brutalen Polizeieinsatzes in Minneapolis ums Leben gekommen war. Weston McKennie von Schalke 04 zeigte Empörung und Anteilnahme auf einer Armbinde, Mönchengladbachs Marcus Thuram ging symbolisch in die Knie, die Dortmunder Jadon Sancho und Achraf Hakimi forderten auf T-Shirts "Justice for George Floyd" (Gerechtigkeit für George Floyd).

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 Gerechtigkeit für den ermordeten George Floyd: BVB-Profi Jadon Sancho mit einer klaren Botschaft nach seinem Treffer zum 2:0 gegen den SC Paderborn am 29. Bundesliga-Spieltag. Zur Galerie
Gerechtigkeit für den ermordeten George Floyd: BVB-Profi Jadon Sancho mit einer klaren Botschaft nach seinem Treffer zum 2:0 gegen den SC Paderborn am 29. Bundesliga-Spieltag. ©

Den Statuten des DFB zufolge sind solche Aktionen untersagt. Der DFB kündigte an, dass sich der Kontrollausschuss damit befassen werde. „Ob es in den vorliegenden Fällen zu Sanktionen kommen muss, bleibt abzuwarten“, sagte DFB-Vizepräsident Rainer Koch am Montagabend. Bei der Überprüfung durch den Kontrollausschuss gehe es darum „festzustellen, ob das Spiel und das Spielfeld der richtige Ort für diese Handlungen sind“.