02. Juni 2020 / 07:34 Uhr

FIFA appelliert an "gesunden Menschenverstand": Proteste für George Floyd sollen ungestraft bleiben

FIFA appelliert an "gesunden Menschenverstand": Proteste für George Floyd sollen ungestraft bleiben

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
BVB-Profi Achraf Hakimi äußerte als einer von mehreren Bundesliga-Profis am vergangenen Wochenende einen Protest für George Floyd. 
BVB-Profi Achraf Hakimi äußerte als einer von mehreren Bundesliga-Profis am vergangenen Wochenende einen Protest für George Floyd.  © 2020 Getty Images
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Der Fußball-Weltverband FIFA hat sich dafür ausgesprochen, dass Gesten, um gegen den gewaltsamen Tod des US-Bürgers George Floyd in Minneapolis zu protestieren, ungestraft bleiben soll. Auch in der Bundesliga hatte es am Wochenende Protestaktionen gegeben. 

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Solidaritätsgesten von Fußballern in Zusammenhang mit dem Tod des schwarzen US-Amerikaners George Floyd sollen nach dem Wunsch der FIFA ungestraft bleiben. Der Fußball-Weltverband sprach sich in einer Stellungnahme dafür aus, dass in diesem Zusammenhang "gesunder Menschenverstand“ genutzt werde und die Umstände berücksichtigt werden, berichtete die US-Nachrichtenagentur AP am Montag (Ortszeit). Die FIFA schrieb demnach auch, dass sie "die Tiefe der Gefühle und Bedenken, die viele Fußballer angesichts der tragischen Umstände des Falles George Floyd zum Ausdruck bringen“, verstehe.

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McKennie, Sancho und Hakimi mit Botschaften für Floyd

Am Wochenende hatten Profis in den Partien der Fußball-Bundesliga mit Aktionen auf den Tod Floyds aufmerksam gemacht, der vergangene Woche infolge eines brutalen Polizeieinsatzes in Minneapolis ums Leben gekommen war. Weston McKennie von Schalke 04 zeigte Empörung und Anteilnahme auf einer Armbinde, Mönchengladbachs Marcus Thuram ging symbolisch in die Knie, die Dortmunder Jadon Sancho und Achraf Hakimi forderten auf T-Shirts "Justice for George Floyd“ (Gerechtigkeit für George Floyd).

Fortsetzung oder Abbruch: So ist der Stand in den internationalen Topligen

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Den Statuten des Deutschen Fußball-Bundes zufolge sind solche Aktionen untersagt. Der DFB kündigte an, dass sich der Kontrollausschuss damit befassen werde. "Ob es in den vorliegenden Fällen zu Sanktionen kommen muss, bleibt abzuwarten“, sagte DFB-Vizepräsident Rainer Koch am Montagabend. Bei der Überprüfung durch den Kontrollausschuss gehe es darum „festzustellen, ob das Spiel und das Spielfeld der richtige Ort für diese Handlungen sind“.