22. November 2022 / 16:39 Uhr

Nach angedrohten FIFA-Sanktionen: Belgien-Profi Jan Vertonghen fühlt sich "überwacht" und hat "Angst"

Nach angedrohten FIFA-Sanktionen: Belgien-Profi Jan Vertonghen fühlt sich "überwacht" und hat "Angst"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Belgien-Verteidiger Jan Vertonghen fühlt sich bei der WM in Katar unwohl.
Belgien-Verteidiger Jan Vertonghen fühlt sich bei der WM in Katar unwohl. © IMAGO/Belga
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Das von der FIFA ausgesprochene Verbot der "One Love"-Binde überschattet die ohnehin schon umstrittene Weltmeisterschaft in Katar. Belgien-Profi Jan Vertonghen fühlt sich allerdings allgemein unwohl bei dem Turnier. Der 35-Jährige geht sogar soweit und sagt er fühle sich "überwacht". 

Belgiens Rekord-Nationalspieler Jan Vertonghen fühlt sich angesichts der angedrohten FIFA-Sanktionen beim Tragen der "One Love"-Kapitänsbinde allgemein unwohl bei der WM in Katar. "Mir geht es nicht gut dabei, darüber zu reden. Und das sagt doch eigentlich alles", sagte der 35 Jahre alte Abwehrspieler vom RSC Anderlecht am Dienstag in Doha.

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"Ich habe es noch nie erlebt, dass ich bei allem, was ich sage, Angst haben muss, ob ich am nächsten Tag überhaupt auf dem Platz stehen darf", ergänzte Vertonghen vor dem belgischen WM-Auftakt am Mittwoch gegen Kanada (20.00 Uhr/ARD und Magenta TV) weiter. "Wir werden überwacht. Wir sind hier, um Fußball zu spielen."

Am Montag hatten sieben europäische Verbände, darunter auch der belgische und der Deutsche Fußball-Bund (DFB), angekündigt, nun doch auf das Tragen der "One Love"-Kapitänsbinde verzichten zu wollen. Die FIFA hatte für den Fall mit Sanktionen gedroht.

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