11. Oktober 2021 / 17:23 Uhr

Eintracht-Profi Filip Kostic verspricht nach vermeintlichem Streik: "Ich halte mein Wort" 

Eintracht-Profi Filip Kostic verspricht nach vermeintlichem Streik: "Ich halte mein Wort" 

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Sprach erstmals über die Streik-Vorwürfe: Frankfurts Filip Kostic. 
Sprach erstmals über die Streik-Vorwürfe: Frankfurts Filip Kostic.  © imago images/Noah Wedel
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Flügelflitzer Filip Kostic wollte sich von Eintracht Frankfurt vermeintlich wegstreiken und zum Ende der Wechselfrist im Sommer einen Transfer erzwingen. Jetzt hat sich der 28-Jährige gegenüber der "Bild" zu den Vorfällen geäußert. 

Er sorgte für mächtig Wirbel bei Eintracht Frankfurt kurz vor dem Ende der Transferperiode im August: Filip Kostic hatte vor dem Auswärtsspiel bei Arminia Bielefeld das Abschlusstraining der Eintracht verweigert. Hintergrund: Der Serbe wollte sich vermeintlich zu Lazio Rom streiken. Der Wechsel scheiterte aber an der Ablösesumme. Kostic selbst bestritt auf seinem Instagram-Account, dass er gestreikt habe. Jetzt hat sich der 28-Jährige zu den Vorfällen geäußert.

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"Ich habe den Fans versprochen, dass ich noch stärker und motivierte zurückkomme, unabhängig von allem, und weiter mein Bestes für den Klub geben werde", sagte Kostic der Bild. "Ich halte mein Wort." Detaillierte wollte der Flügelstürmer der Frankfurter aber nicht mehr auf das Thema eingehen. "Ich möchte nicht auf das zurückblicken, was in der Vergangenheit war. Wir schauen nach vorne." Nach dem Spiel in Bielefeld zeigte sich der Serbe in Topform. In den vier Spielen nach dem vermeintlichen Streik erzielte Kostic in vier Spielen zwei Tore und gab drei Vorlagen. Beim 2:1-Sieg bei Rekordmeister Bayern München knipste er den Siegtreffer.

Dankbar ist Kostic für das Vertrauen von Oliver Glasner. "Der Trainer ist sehr engagiert in seiner Arbeit und ein großartiger Profi. Wir haben uns unterhalten, er hat Verständnis für die Situation gezeigt, in der ich mich befand, und ich danke ihm dafür", sagte der Serbe. Für seinen Fehler musste Kostic eine Geldstrafe in Höhe von 50.000 Euro zahlen und für die Mannschaft einen Grillabend spendieren.