07. Juni 2019 / 17:13 Uhr

Tapferes Waspo 98 scheitert gegen AN Brescia an Zeitstrafen-Flut: "Das ist grotesk" 

Tapferes Waspo 98 scheitert gegen AN Brescia an Zeitstrafen-Flut: "Das ist grotesk" 

Stefan Dinse
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Bei dem Wurf ist Moritz Schenkel chancenlos, weitere zehn Gegentore bedeuten eine 8:11 Niederlage für Waspo 98 gegen AN Brescia in der Champions League. 
Bei dem Wurf ist Moritz Schenkel chancenlos, weitere zehn Gegentore bedeuten eine 8:11 Niederlage für Waspo 98 gegen AN Brescia in der Champions League.  © Florian Petrow
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Der Ärger ist groß bei Waspo 98: Nicht nur, weil sie am Samstag lediglich um den siebten Platz spielen, sondern viel mehr, weil die Schiedsrichterleistung bei der Niederlage gegen AN Brescia für Aufregung sorgte. 

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Vor jedem Start in ein Viertel wird die Melodie vom Weißen Hai eingespielt, dazu liefern sich die schnellsten Spieler beider Team ein Rennen um den Ball. Und beide Teams waren bissig in diesem Spiel der Platzierungsrunde.

Bilder vom Champions-League-Spiel Waspo 98 gegen AN Brecia

Darko Brguljan setzt zum Torwurf an.  Zur Galerie
Darko Brguljan setzt zum Torwurf an.  ©
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18 Zeitstrafen gegen Waspo

Es gab etliche Fouls in einer echten Abwehrschlacht – von Waspo wurden jedoch mehr geahndet als von den Italienern. Waspo verlor mit 8:11 (1:1, 1:2, 3:3, 3:5) und spielt am Samstag um 15 Uhr nur um Rang sieben. „18 Zeitstrafen gegen uns und neun gegen Brescia, das ist schon grotesk“, sagte Waspo-Vorsitzender Bernd Seidensticker.

Brguljan überragt und verspottet

Der überragende Darko Brguljan (4 Tore) brachte Waspo in Front, Torwart Moritz Schenkel (zwölf Paraden) hielt super. Bis zur Mitte des vierten Abschnitts war es knapp, Hannover kam immer wieder zurück. Aber Brguljan war schon vorher der Kragen geplatzt. An den Fingern zählte er dem Schiedsrichter höhnisch lachend die Fouls auf, die der übersehen haben sollte. Dann winkte er ab und ließ noch zwei sehenswerte Treffer folgen.

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Winkelhorst: "Das haben wir nicht verdient."

Waspo-Coach Karsten Seehafer sah Gelb, er ruderte mit den Armen und schüttelte oft den Kopf. Während den letzten Sekunden geigte Kapitän Predrag Jokic dem Referee ebenfalls noch die Meinung, das verkneift er sich sonst. Was er zu sagen hatte, war im Pfeifkonzert der Zuschauer aber nicht zu verstehen. „Wir haben wieder ein gutes Spiel gemacht, das haben wir nicht verdient. Das hätte ganz anders laufen können“, fasste Center Jorn Winkelhorst zusammen.

Waspos weitere Treffer: Aleksandar Radovic 2, Fynn Schütze, Jorn Winkelhorst.

Die Ergebnisse vom Freitag:

Waspo/98 Hannover - AN Brescia 8:11 (1:1,1:2,3:3,3:5)
JUG Dubrovnik - BPM Sport Management 11:8 (0:1,5:3,1:1,5:3)

Halbfinals:

Pro Recco Genua - Olympiakos Piräus 11:12 (3:5,3:3,2:3,3:1)
Ferencvaros Budapest - CNA Barcelona 9:7 (2:2,1:1,2:3,4:1)

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