15. Dezember 2022 / 19:01 Uhr

Final-Schiedsrichter fix: Szymon Marciniak leitet WM-Endspiel zwischen Argentinien und Frankreich

Final-Schiedsrichter fix: Szymon Marciniak leitet WM-Endspiel zwischen Argentinien und Frankreich

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Pfeift das WM-Finale am Sonntag: Szymon Marciniak aus Polen.
Pfeift das WM-Finale am Sonntag: Szymon Marciniak aus Polen. © IMAGO/Sports Press Photo/Florencia Tan Jun
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Die FIFA hat den Schiedsrichter für das WM-Finale zwischen Argentinien und Frankreich bekanntgegeben. Szymon Marciniak aus Polen wird die Partie am Sonntag leiten. Für den 41-Jährigen ist es das erste große Finale auf der internationalen Fußballbühne.

Der polnische Schiedsrichter Szymon Marciniak leitet das Endspiel der WM in Katar zwischen Titelverteidiger Frankreich und Argentinien am Sonntag (16 Uhr, ARD und Magenta TV). Das gab der Weltverband FIFA am Donnerstag bekannt. Für den Referee ist es das wichtigste Spiel seiner Karriere. Marciniak ist seit 2011 FIFA-Schiedsrichter, es ist seine zweite WM nach 2018. Der deutsche Schiedsrichter Bastian Dankert steht als "Stand-by VAR" auf Abruf.

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Der 41-Jährige hatte im Laufe des Turniers bereits Spiele beider Final-Teilnehmer gepfiffen: Das 2:1 der Franzosen in der Gruppenphase gegen Dänemark und das 2:1 der Argentinier im Achtelfinale gegen Australien. Dies waren bislang seine einzigen Einsätze beim Turnier in Katar.

Marciniak pfiff bei der WM 2018 ein Spiel des DFB-Teams

Marciniak dürfte deutschen Fans noch von der WM 2018 ein Begriff sein. Damals leitete er das zweite Vorrundenspiel der DFB-Elf gegen Schweden (2:1). In dieser Saison pfiff der Pole zudem vier Champions-League-Partien. Das prestigeträchtigste war das Duell zwischen dem FC Barcelona und Inter Mailand (3:3).

Im Spiel um Platz drei zwischen Kroatien und Marokko am Samstag (16 Uhr, Magenta TV) kommt Schiedsrichter Abdulrahman Al-Jassim aus Katar zum Einsatz. Der einzige deutsche Haupt-Schiedsrichter bei dieser WM, Daniel Siebert, war bereits nach der Vorrunde abgereist. Siebert kam in Katar bei den Gruppenspielen zwischen Tunesien und Australien (0:1) sowie Uruguay und Ghana (2:0) zum Einsatz. Vor allem bei der Uruguay-Partie stand der gebürtige Berliner im Mittelpunkt und zog sich durch einige seiner Entscheidungen den Unmut der Südamerikaner zu, da er ihnen zwei mögliche Strafstöße verweigerte.

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