09. Juni 2019 / 09:41 Uhr

Spannung pur im Finale: Ferencvaros Budapest gewinnt Wasserball-Champions-League

Spannung pur im Finale: Ferencvaros Budapest gewinnt Wasserball-Champions-League

Stefan Dinse
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Sieger Ferencvaros Budapest feiert den Champions League Titel.
Sieger Ferencvaros Budapest feiert den Champions League Titel. © Florian Petrow
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Ein spannenderes Endspiel um den Titel in der Champions League hätten die Fans im Stadionbad Hannover wohl kaum zu sehen bekommen können. Erst im Fünfmeter-Werfen konnte sich Ferencvaros Budapest gegen Titelverteidiger Olympiakos Piräus durchsetzen.

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Sie haben sich gegen die rote Wand der frenetischen griechischen Fans und einen starken Gegner durchgesetzt. Ferencvaros Budapest hat im Stadionbad die Champions League gewonnen. Im Finale schlugen die Ungarn Titelverteidiger Olympiakos Piräus mit nach Fünfmeter-Werfen mit 14:13. Nach der regulären Spielzeit hatte es 10:10 gestanden. Es war die einzige Begegnung des Final-8-Turniers, die unentschieden endete – und auch nach den ersten fünf Fünfmetern remis stand (13:13).Beide Fanlager feierten ihre Teams für ein denkwürdiges Endspiel.

Die Bilder vom Champions-League-Finale zwischen Ferencvaros Budapest und Olympiakos Piräus:

Große Freue bei den Spielern von Ferencvaros Budapest. Zur Galerie
Große Freue bei den Spielern von Ferencvaros Budapest. ©
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Allrounder Denes Varga überragt

Ferencvaros startete besser, stellte die bessere Abwehr. Überragend war Kapitän und Weltklasse-Allrounder Denes Varga. Als Marton Vamos vier Sekunden vor der Halbzeit in Überzahl zum 8:5 erfolgreich war, sah es gut aus für die Ungarn. „Die Abwehr wird entscheiden“, hatte Budapests Coach Zsolt Varga vor der Partie gesagt.

Nach dem Wechsel kamen die griechischen Titelverteidiger auf, profitierten von einem vergebenen Strafwurf der Ungarn. Als Spielmacher Varga im dritten Abschnitt für sein drittes Foul aus der Partie, stand das Duell auf der Kippe. Anderthalb Minuten vor Schluss glich Olympiakos in diesem Krimi noch aus.

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Pro Recco sichert sich Platz drei

Im Spiel um Platz drei schlug das Star-Ensemble von Pro Recco die Seepferdchen von Barceloneta mit 9:8. Unter dem Strich enttäuschten die Italiener aber, das erklärte Ziel war der Titelgewinn. Sie hatten im Halbfinale gegen Olympiakos verloren. „Es hat mehrere Gründe, dass wir verloren haben. Piräus war besser“, räumte Torwart-Legende Stefano Tempesti ein.

Fünfter wurde Jug Dubrovnik, das in der Platzierungsrunde mit 13:12 gegen AN Brescia die Oberhand behielt. Platz sieben ging an BSK Sport Management Busto aus Italien vor Gastgeber Waspo.

Im Re-Live: Das Finale der Champions League

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