18. April 2019 / 19:34 Uhr

Finale! SSC Palmberg Schwerin gibt sich gegen SC Potsdam keine Blöße

Finale! SSC Palmberg Schwerin gibt sich gegen SC Potsdam keine Blöße

Christian Lüsch
Ostsee-Zeitung
Die Schwerinerinnen jubeln über den Finaleinzug.
Die Schwerinerinnen jubeln über den Finaleinzug. © Cornelius Kettler
Anzeige

Die Schweriner Volleyballerinnen dominieren und besiegen ihre Gegnerinnen aus Brandenburg auch im dritten Halbfinale – 3:0.

Anzeige
Anzeige

Schwerin. – Gehe in das Finale, begib’ dich direkt dorthin, gehe nicht erneut über Potsdam – Der SSC Palmberg Schwerin hat das Halbfinale der Volleyball-Bundesliga unbeschadet überstanden und steht verdient im Endspiel um die deutsche Meisterschaft. Die Mecklenburgerinnen setzten sich am Donnerstagabend auch im dritten Duell mit dem SC Potsdam durch. Nach anderthalb Stunden Spielzeit bejubelten der SSC und seine knapp 2000 Fans in der abermals ausverkauften Palmberg Arena den 3:0 (29:27, 25:16, 25:18)-Sieg. „Finale, oho“-Gesänge hallten durch die Arena.

SSC-Trainer Felix Koslowski war erleichtert: „Das war ein hartes Stück Arbeit. Potsdam war ein harter Gegner, der nie aufgesteckt hat“, bilanzierte der Trainer der seinem Team bis Ostermontag frei gegeben hat. Alle sollen sich ausruhen und auf die Finalspiele vorbereiten, die am nächsten Sonnabend beginnen. Der Gegner stand nach dem Sieg des SSC noch nicht fest. Stuttgart hatte am Abend Heimrecht gegen Aachen und die ersten beiden Duelle für sich entschieden.

Das war das Halbfinale zwischen SSC Palmberg und SC Potsdam

In Schwerin hielten die Gäste aus Brandenburg auch im dritten Duell mit dem Abonnement-Meister gut mit und hätten den ersten Satz fast für sich entschieden. Doch am Ende war es wie so oft: die Schwerinerinnen bewahrten in brenzlichen Situationen die Nerven und schlugen nervenstark zurück. „Wir sind als Team immer stark und wehren uns“, fasste Beta Dumancic den Kraftakt zusammen.

Im zweiten Durchgang liefen die Mecklenburgerinnen zwar einem zwischenzeitlichen vier-Punkte-Rückstand hinterher. Aus der Ruhe brachte das das SSC-Ensemble aber nicht. Mit drei Blocks in Folge kamen die Schwerinerinnen auf 8:9 heran und übernahmen wenig später die Führung. Mit starken Aufschlägen setzte Kapitänin Jennifer Geerties die gegnerische Annahme unter Druck – und dem konnten die Potsdamerinnen kaum standhalten. Nach einer knappen Stunde Spielzeit sicherten sich die Schwerinerinnen auch den zweiten Satz.

Der finale Satz lief klarer: Die Hausherrinnen setzten sich schneller ab und kontrollierten den Gegner, der nach dem Duell als Meisterschaftsdritter mit der Bronzemedaille ausgezeichnet wurde. Neben dem dritten Finaleinzug in Folge hatte der SSC weiteren Grund zur Freude: Mittelblockerin Lauren Barfield aus den USA bleibt ein weiteres Jahr in Schwerin.

SSC Palmberg Schwerin: Pogany, Hanke, Adams, Barfield, Geerties, Drewniok, Dumancic, Sakamoto, Bongaerts.

ANZEIGE: 50% auf dein Präsentations-Trainingsanzug! Der Deal of the week im SPORTBUZZER-Shop.

Die aktuellen TOP-THEMEN
Anzeige
Sport aus Mecklenburg Vorpommern
Sport aus aller Welt