28. Mai 2021 / 14:19 Uhr

Finaler Rasenschnitt im Luckenwalder Seelenbinder-Stadion

Finaler Rasenschnitt im Luckenwalder Seelenbinder-Stadion

Sport Lucki
Märkische Allgemeine Zeitung
Greenkeeper Gerd Lautenschläger im Luckenwalder Seelenbinder-Stadion.
Greenkeeper Gerd Lautenschläger beim finalen Rasenschnitt am Freitag vor dem Landespokalfinale 2021 zwischen Union Fürstenwalde und dem SV Babelsberg 03 im Luckenwalder Seelenbinder-Stadion. © Frank Neßler
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AOK-Landespokal Brandenburg: Fleißige Hände haben in den vergangenen Tagen den Endspielort des diesjährigen Wettbewerbs aufgehübscht. In Luckenwalde wird zum zweiten Mal in Folge der Fußball-Landespokalsieger Brandenburgs ermittelt. Wie schon 2020 stehen sich im Seelenbinder-Stadion Union Fürstenwalde und der SV Babelsberg 03 gegenüber.   

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Zum Abschluss der Vorbereitungen auf das diesjährige Landespokalfinale der Fußballer werden die Tore im Luckenwalder Seelenbinder-Stadion wieder aufgestellt. Die sind nach dem letzten Test in dieser Saison der Regionalligafußballer des heimischen FSV 63 gegen die U19-Vertretung des Halleschen FC (3:1) Mitte Mai aus ihrer Verankerung genommen worden. In der Zeit danach wurde der Rasen der Sportstätte für das Endspiel im diesjährigen Landespokal-Wettbewerb der Fußballer fit gemacht. Ganz sicher werden die Tore dabei wieder eine nicht ganz unbedeutende Rolle spielen.

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Schon im Vorjahr fand das Finale in Luckenwalde statt. Union Fürstenwalde und der SV Babelsberg 03 waren damals die Endspielgegner. Beide Mannschaften stehen sich im diesjährigen Finale erneut gegenüber. Im August 2020 setzten sich die Fürstenwalder durch. Sie gewannen mit 2:1 und damit erstmals in ihrer Vereinsgeschichte den Wettbewerb. Die diesjährige Auflage des Landespokal-Endspiels wird am Sonnabend um 14.30 Uhr in Luckenwalde angepfiffen. Das Finale wird live im RBB-Fernsehen übertragen, denn Zuschauer dürfen im Gegensatz zum Vorjahr auch nicht in begrenzter Anzahl im Seelenbinder-Stadion dabei sein. Grund dafür sind die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie.

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Der Rasen der Luckenwalder Sportstätte wurde in den zwei zurückliegenden Wochen für den sportlichen Höhepunkt vorbereitet. Mähen, Aerifizieren und Vertikutieren gehörten dabei zum Standardwohlfühlprogramm für das Geläuf. Zudem wurden 30 Tonnen feiner Sand auf dem Grün verteilt. Der Fachmann spricht von Besanden. Das Ergebnis all dieser Arbeiten entspricht allerdings nicht ganz den hohen Erwartungen des Luckenwalder Greenkeepers Gerd Lautenschläger.



"Vor allem optisch nicht", sagt der 65-Jährige, der seit Oktober in Diensten des FSV 63 wieder als Rasenexperte im Einsatz ist. "Der Fußballfan vorm Fernseher wird nicht den besten Eindruck vom Platz bekommen und das ist schade", ärgert sich der Luckenwalder Greekeeper. Abgesehen von den Problemen mit der Optik ist der Rasen im Luckenwalder Seelenbinder-Stadion jedoch natürlich bestens in Schuss. "Die Spielfläche ist durch das Besanden und dem anschließend erfolgten Abschleppen sehr gerade geworden", erklärt Lautenschläger, "da gibt es keine Abstriche." Nach seiner Einschätzung wird vor allem die technisch versiertere der beiden Mannschaften im Finale am Sonnabendnachmittag ihre Freude daran haben.

In Sachen Landespokalsieger hält es der Luckenwalder Greenkeeper mit Union Fürstenwalde. "Die haben unseren FSV 63 im Halbfinale geschlagen und wir wollen nicht gegen den diesjährigen Zweiten aus dem Wettbewerb geflogen sein", begründet Lautenschläger seinen Tipp.

Während sich der Greenkeeper für den finalen Rasenschnitt vor dem Landespokalendspiel 2021 wieder auf seinen Spindelmäher schwingt, wird an anderer Stelle des Luckenwalder Seelenbinder-Stadions kräftig gewienert. Fleißige Helfer schwingen Besen oder sind mit Schippe und Schubkarre unterwegs. Sie holen Laub und Unkraut selbst noch aus eigentlich unzugänglichen Stellen der Sportstätte. "Schließlich wollen wir dem Fußball Landesverband wieder ein Top-Stadion für das Landespokalfinale anbieten", bringt es Thomas Mill vom FSV 63 Luckenwalde auf den Punkt.