29. Juli 2019 / 19:09 Uhr

Finals Berlin 2019: So stehen die Medaillenchancen der Brandenburger Sportler

Finals Berlin 2019: So stehen die Medaillenchancen der Brandenburger Sportler

Stephan Henke
Märkische Allgemeine Zeitung
Speerwerfer Bernhard Seifert vom SC Potsdam ist mit 89,06 Meter derzeit die Nummer zwei in der deutschen Bestenliste.
Speerwerfer Bernhard Seifert vom SC Potsdam ist mit 89,06 Meter derzeit die Nummer zwei in der deutschen Bestenliste. © Ronny Hartmann/dpa
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Deutsche Meisterschaften: In zehn Sportarten messen sich am Wochenende in Berlin mehr als 3500 Spitzenathleten bei den Deutschen Meisterschaften. Der SPORTBUZZER wirft einen Blick auf die Chancen der Brandenburger Athleten.

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Wenn am Wochenende die Endläufe und Finals bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin anstehen, dann dürften auch einige Brandenburger Spitzenathleten um die Goldmedaille kämpfen. Der SPORTBUZZER wirft einen Blick auf einige mögliche märkische Medaillenkandidaten:

Leichtathletik: Die Potsdamer Werfer haben sich in diesem Sommer in den Vordergrund katapultiert. Bernhard Seifert (SC Potsdam) steht in der deutschen Bestenliste 2019 mit 89,06 Metern noch vor Olympiasieger Thomas Röhler und Weltmeister Johannes Vetter, nur Titelverteidiger Andreas Hofmann (89,65 Meter) liegt vor ihm (Finale: Sonntag, 17.20 Uhr). Bei den Frauen (Finale: Samstag, 16 Uhr) ergibt es ein ähnliches Bild. Hinter Christin Hussong (66,59 Meter) steht die Potsdamerin Annika Marie Fuchs (63,68 Meter) auf Platz zwei der Bestenliste. Im Diskuswerfen ist Kristin Pudenz Bestlisten-Dritte (Finale: Sonntag, 15.20 Uhr).

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Kanurennsport: Bei den Kajak-Herren (Finals: Samstag, ab 11 Uhr) sind mit Olympiasieger Ronald Rauhe, Max Lemke, Timo Haseleu, Felix Frank und Max Zaremba gleich fünf von zwölf Startern vom KC Potsdam. Eine Medaille dürfte über die 160-Meter-Sprintstrecke in den K.o.-Duellen ebenso rausspringen, wo im Canadier (Finals: Sonntag, ab 11.40 Uhr) Dreifach-Olympiasieger Sebastian Brendel und Jan Vandrey (1 x Olympia-Gold) an den Start gehen. Bei den Kajak-Damen sind neben Olympiasiegerin Franziska John noch Conny Waßmuth, Tabea Medert und Stine Noack am Start. Auch hier stehen die Medaillenchancen gut.

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Brandenburgs Sportler des Jahres seit 1998. ©
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Moderner Fünfkampf: Die deutsche Männer-Elite (Samstag, ab 8 Uhr, Finale: 16.30 Uhr) kommt aus Potsdam: Mit den Brüdern Marvin und Patrick Dogue sowie Fabian Liebig kommen die drei besten deutschen Männer aus Potsdam, Christian Zillekens fehlt verletzt. „Einer von den dreien kann gewinnen, ich könnte aber keinen Tipp abgeben, es sind alle drei gut drauf“, sagt Trainerin Claudia Adermann. Und Patrick Dogue ergänzt: "Durch die Finals sind die deutschen Meisterschaften schon nochmal gestiegen. Gerade medial ist das ein riesiges Event. Ich freue mich richtig drauf an der Wettkampfstätte mich mit den anderen zu messen. Ich hoffe, dass dieses Format in den nächsten Jahren beibehalten wird." Bei den Frauen (Sonntag, ab 8 Uhr, Finale: 16.30 Uhr) könnte Janine Kohlmann für eine Überraschung sorgen, wenn sie an der Weltranglistenersten Annika Schleu (Berlin) vorbeikommen sollte.

Triathlon: Laura Lindemann ist die derzeit beste deutsche Triathletin und somit auch am Samstag (ab 10.15 Uhr) Favoritin auf den Titel, den sie schon dreimal gewonnen hat. Neben der 23-Jährigen gehen noch drei weitere Potsdamerinnen und fünf Potsdamer an den Start.

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