22. März 2019 / 10:14 Uhr

Findet der SVE Comet Kiel wieder in die Spur?

Findet der SVE Comet Kiel wieder in die Spur?

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der MTV Dänischenhagen spielt gegen die SG Insel Fehmarn 1 (Robin Schubert (li.) und Timo Nath vom SVE Comet Kiel sind dem Dänischhagener Stephan Wendt auf den Fersen).
Der MTV Dänischenhagen spielt gegen die SG Insel Fehmarn 1 (Robin Schubert (li.) und Timo Nath vom SVE Comet Kiel sind dem Dänischhagener Stephan Wendt auf den Fersen). © Uwe Paesler
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Seit dem elften Spieltag führt der SVE Comet Kiel die Tabelle der Fußball-Verbandsliga Ost an. Zum Rückrundenstart schienen die Weichen für Titelgewinn und Aufstieg gestellt. Doch das Ostuferteam ließ in den letzten beiden Spielen fünf Punkte liegen und ließ Verfolger TSV Kronshagen bis auf einen Zähler heran kommen.

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Weitere Punktverluste können sich die Kieler nicht leisten, für sie zählt im Heimspiel gegen den TSV Plön (Sonnabend, 14 Uhr) nur ein Sieg. „Ein Dreier ist sehr wichtig. Dann können wir eine Woche später mit breiter Brust gegen Kronshagen auflaufen“, hofft SVE-Trainer Mark Hungerecker, dass gegen den Tabellenvierten aus Plön auch eine Portion Spielglück zurückkehrt.

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Gegen Dänischenhagen wurde der hohe Aufwand nicht belohnt. Comet leistete sich einige Patzer und musste sich einem kaltschnäuzigen MTV mit 3:4 beugen. „Wir versuchen, auf schwerem Geläuf spielerische Lösungen zu finden. Das mag schön anzusehen sein, doch bei schwerem Boden geht das ins Auge. Besser ist es, auch mal einfachen Fußball mit klaren Bällen und weiten Flanken zu spielen“, erklärt der Coach, der seinem Team zwar Kampfgeist bescheinigt, aber in einigen Situationen die nötige Cleverness vermisst. Flanken aus dem Halbfeld und Standardsituationen hoch in den Strafraum verhindern Fehler im Spielaufbau. Timo Nath, Melvin Tombul oder Elias Taoud sind in der Lage, die Spitzen mit Hereingaben zu versorgen. „Ich muss mir noch überlegen, ob wir so spielen wollen. Der holprige Boden auf dem Radsredder wird aber wohl kaum etwas anderes zulassen“, glaubt Hungerecker.

Auf einer Erfolgswelle schwimmt dagegen der FC Kilia, der nach 13 Punkten aus den letzten fünf Spielen auf dem besten Weg ist, den Klassenerhalt zu schaffen und mit einem Heimerfolg gegen den TSV Stein (Sonnabend, 15 Uhr) den Anschluss zum Tabellenmittelfeld herstellen würde. Das 2:2 in Preetz wird bei Kilia nicht als Rückschlag interpretiert. „Für uns zählt in unserer Situation jeder Punkt für den Klassenerhalt“, sagt FCK-Fußballobmann Harry Witt auch mit Blick auf das Steiner Gastspiel.

Als sich in der Winterpause zehn ober- und landesligaerfahrene Spieler dem FC Kilia angeschlossen hatten, glaubten die Ligakonkurrenten, es zukünfig mit einem übermächtigen Gegner zu tun zu haben. Zwei mühsam erkämpfte Siege nach der Winterpause und die Punkteteilung in Preetz haben diese Befürchtungen aber relativiert. Auch Witt seine persönliche Zwischenbilanz: „Wir sind noch keine Mannschaft im herkömmlichen Sinne. Unsere vielen Individualisten brauchen länger, um zu einer homogenen Einheit zusammenzuwachsen“, so die Erkenntnisse von Witt, der als Ex-Profi und erfolgsverwöhnter Trainer weiß: „Gut Ding will Weile haben.“ FCK-Coach Astrit Meshekrani zeugt dem TSV Stein Respekt: „Wir treffen auf einen starken Gegner, der beim Spitzenreiter SVE Comet einen 0:2-Rückstand noch zum 2:2 umgebogen hat. Das sagt doch alles“

Vor einer schweren Auswärtsaufgabe steht die SSG Rot Schwarz beim Dobersdorfer SV. Die Spannung ist allerdings überschaubar. Beide Teams stehen punktgleich (29) als Siebter und Achter im Niemandsland der Tabelle.

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Torwart: Jannes Menze vom TSV Plön Zur Galerie
Torwart: Jannes Menze vom TSV Plön ©

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