15. Juli 2019 / 13:31 Uhr

Fine Raschke: Warum Wolfsburgs Eishockey-Nationalspielerin vor einem Rätsel steht

Fine Raschke: Warum Wolfsburgs Eishockey-Nationalspielerin vor einem Rätsel steht

Jürgen Braun
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Fine Raschke
Im Nationalteam eine Bank: Fine Raschke (am Puck) von den Grizzlys Wolfsburg. © IIHF
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Es müsste schon viel passieren, dass sie im Winter nicht für Deutschlands U18-Frauen bei der Eishockey-WM spielt. Viel komplizierter für Fine Raschke von den Grizzlys Wolfsburg: Für welches - oder besser - welche Liga-Teams spielt sie kommende Saison? Entwaffnend ehrlich sagt sie: "Ich weiß es noch nicht genau." In Wolfsburg aber bleibt sie - auch.

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Raschke rätselt: U17, U20, Mannheim - Mehreres?

Sommerzeit - Eishockeyzeit - zumindest für Nationalspieler und -spielerinnen. Denn für die ist dann Lehrgangszeit. Wolfsburgs U18-Nationalspielerin Fine Raschke ist auf dem Weg nach Füssen. Sommerlehrgang im Hinblick auf die B-WM. Das Problem für die Schülerin, die nach den Ferien in die 11. Klasse aufrückt, ist vielschichtig.

Sie könnte in der kommenden Saison in Wolfsburgs U20 in der DNL III antreten. Aber: "Ich werde im September erst 17, in der U20 wäre ich also sehr jung." Sie weiß: "Die Jungs sind älter, physisch weiter, ob mir das viel bringen würde, ob ich da genügend Qualitäts-Eiszeit bekommen könnte, weiß ich nicht." In Jungen-Mannschaften zu spielen ist sie gewohnt, allerdings nicht mit so krassem Altersunterschied. Und in der U17 könnte sie auch spielen, die ist sogar in die oberste Spielklasse aufgerückt. Allerdings: "Die meisten meiner Freunde aus der U17, mit denen ich aufgestiegen war, sind in die U20 gekommen, deshalb wäre die U20 eben auch reizvoll." Vielleicht kann sie auch in beiden Teams eingesetzt werden.

Daniel Herklotz gleicht im Penaltyschießen aus. Zur Galerie
Daniel Herklotz gleicht im Penaltyschießen aus. © Karsten Krull
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Zudem wird sie weiter im Kader des Frauen-Bundesliga-Teams der Mannheim Maddogs bleiben und dort Spiele absolvieren. Logistisch dabei für sie von Vorteil: Die ältere Schwester Fenja (27), früher auch Auswahlspielerin für Wolfsburg, ist nach dem Studium zurück in Wolfsburg und spielt auch für Mannheim. "So könnten wir gemeinsam fahren", berichtet Fine Raschke.

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In der Frauen-Bundesliga in einem Team: Nationalspielerin Fine raschke (r.) und ihre ältere Schwester Fenja. © privat

Es geht bei der WM um den Aufstieg

Irgendwo, davon kann sie fest ausgehen, wird die über 50-fache Nationalspielerin ihren Platz finden und sollte dann auch bei der B-WM in Füssen gesetzt sein. Im vergangenen Winter hatte Deutschland haarscharf durch eine Niederlage im letzten Gruppenspiel den Aufstieg in die Elitegruppe verpasst. Diesmal soll der Wiederaufstieg aber gelingen. Raschke, vergangenen Winter Vize-Kapitänin, zählt dann zu den erfahrensten Akteurinnen von Bundestrainerin Franziska Busch, die früher mal für Wolfsburgs Herren in der Regionalliga gespielt hatte.

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