02. April 2021 / 14:32 Uhr

Fine Raschke: WM-Traum der Wolfsburger Eishockey-Spielerin geht weiter

Fine Raschke: WM-Traum der Wolfsburger Eishockey-Spielerin geht weiter

Jürgen Braun
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
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Nächste Ziele im Visier: Fine Raschke wurde vor einemJahr U18-B-Weltmeisterin mit Deutschland, nun darf sie weiter von der Teilnahme an der Frauen-WM und an den Olympischen Spielen träumen. © privat
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Den ersten Cut hat sie überstanden, der WM-Traum der Wolfsburger Eishockey-Nationalspielerin Fine Raschke geht weiter. Am Ostermontag beginnt der zweite von drei entscheidenden Lehrgängen in Füssen.

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Den ersten Cut hat sie überstanden, der WM-Traum der Wolfsburger Eishockey-Nationalspielerin Fine Raschke geht weiter. Am Ostermontag beginnt der zweite von drei entscheidenden Lehrgängen in Füssen.

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Nach dem ersten Lehrgang wurde der Kader von 32 auch 25 Feldspielerinnen reduziert. Die Wolfsburg Verteidigerin, Kapitänin der U 18 die 2020 den Aufstieg in die A-Gruppe geschafft hatte, wurde auch zum zweiten Lehrgang eingeladen. "Das hat mich sehr gefreut", sagte die bescheidene Gymnasiastin, "aber mir ist klar, dass ich liefern muss." Denn jetzt soll es im Rahmen des Lehrgangs auch Testspiele gegen Österreich geben. Und Raschke, nach dem U18-B-Weltmeistertitel gleich in die Frauen-Nationalmannschaft berufen, hatte nur eine kurze Saison.

Sie spielte nicht oft. In den Wolfsburger U17 und U20-Teams nicht, denn für die war die Saison kurz, sie hatte den Anfang obendrein verletzt verpasst. Dann verteidigte sie für die Mannheim Mad Dogs in der Frauen-Bundesliga, hatte aber auch dort Verletzungsprobleme, fehlte dadurch in Testländerspielen gegen die Schweiz. "Ich konnte also nicht so viel zeigen", so die Wolfsburgerin, "da wird es wichtig sein, dass ich mich in den Spielen beim Lehrgang gut präsentiere."

Im vergangenen Sommer war sie in den Olympiakader aufgenommen worden. Denn auf die deutsche Frauen-Nationalmannschaft wartet nicht nur die WM in Halifax und Truro in der Provinz Nova Scotia in Kanada im Mai. Sondern im November steigt die Qualifikation für die Olympischen Spiele.

Über allem aber schwebt auch die dunkle Wolke Corona. Die traf auch den ersten Lehrgang der DEB-Frauen. Der wurde Coronabedingt verkürzt. Raschke nahm es mut einem lachenden und einem weinenden Auge: "Ich konnte so meine Ausrüstung nur dreimal überstreifen." Allerdings: Im letzten Training hatte sie einen Schuss auf die Ferse bekommen, meinte: "Ich weiß nicht, ob ich noch hätte weiter trainieren können." Jetzt allerdings sei wieder alles okay. Für den WM-Traum.