15. August 2020 / 13:39 Uhr

Gute Aussichten auf eine Medaille: Hannoversche Kanu-Talente starten bei deutscher Meisterschaft

Gute Aussichten auf eine Medaille: Hannoversche Kanu-Talente starten bei deutscher Meisterschaft

Simon Lange
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Kanulandestrainer Jan Francik (rechts) ist von den Medaillenchancen der hannoverschen Talente überzeugt.
Kanulandestrainer Jan Francik (rechts) ist von den Medaillenchancen der hannoverschen Talente überzeugt. © Debbie Jayne Kinsey
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An diesem Wochenende paddelt die Kanujugend um den deutschen Meistertitel in Mannheim. Mit dabei sind auch Isabel Barroso Bautista vom Hannoverschen Kanu-Club (HKC) und Finja Hermanussen vom KC Limmer. Kanulandestrainer Jan Francik ist von den Medaillenchancen der beiden hannoverschen Talente überzeugt.

Nach den Erwachsenen vergangenes Wochenende in Duisburg paddelt jetzt die Jugend um die deutschen Meistertitel in Mannheim. Und aus Hannover haben zwei Mädchen beste Aussichten auf eine Medaille. Davon ist Kanulandestrainer Jan Francik jedenfalls überzeugt.

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Im Zweierkajak kämpfen Isabel Barroso Bautista vom Hannoverschen Kanu-Club (HKC) und Finja Hermanussen vom KC Limmer zusammen um Edelmetall. Über 500 Meter schafften sie gestern in Mannheim eine der besten Zeiten in den Vorläufen. Am Samstag wollen sie im Zwischenlauf ebenso glänzen, um sich für das Finale am Sonntag zu qualifizieren. Auch über die zweite olympische Distanz, die 200 Meter, will das Duo vorn mitmischen. Diese Rennen werden alle Sonntag ausgetragen.

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Barroso scheidet im Zwischenlauf aus

Hermanussen (14) ist noch so jung, dass sie bei der Jugend nur im Zweier starten darf. Barroso (Jahrgang 2004) hingegen geht auch auf den olympischen Strecken allein an den Start. Ihren 500-Meter-Vorlauf gewann sie am Freitag souverän. Die Teilnehmerzahl war allerdings so hoch, dass sie für die Qualifikation fürs Finale trotzdem – wie alle – in die Zwischenläufe musste. Barosso zeigte auch dort eine starke Leistung in 2:05 Minuten – diese Zeit hätte in jedem anderen Zwischenlauf für den Sieg gereicht, in ihrem jedoch nur zu Platz vier. Damit war sie raus, Platz drei hätte es fürs Finale sein müssen. So darf sie nur noch das B-Finale fahren. Ärgerlich, „aber es macht nichts“, sagte Francik. „Über 200 Meter am Sonntag ist sie noch viel stärker.“