19. August 2020 / 11:37 Uhr

Fix! FC Barcelona verpflichtet Trainer Ronald Koeman als Nachfolger von Quique Setién

Fix! FC Barcelona verpflichtet Trainer Ronald Koeman als Nachfolger von Quique Setién

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Übernimmt das Steuer beim FC Barcelona: Ronald Koeman.
Übernimmt das Steuer beim FC Barcelona: Ronald Koeman. © Getty Images (Montage)
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Der niederländische Trainer Ronald Koeman tritt die Nachfolge von Quique Setién beim FC Barcelona an. Der 57-Jährige unterschreibt bei den Katalanen einen Vertrag bis Juni 2022 und gibt seinen Posten als Nationaltrainer der Holländer auf.

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Der frühere Profi des FC Barcelona und bis zuletzt niederländische Nationalcoach Ronald Koeman übernimmt den Trainer-Posten beim spanischen Top-Klub. Das gab der FCB am Mittwochvormittag bekannt. Der 57-Jährige folgt auf Quique Setién, der nach der historischen 2:8-Pleite im Champions-League-Viertelfinale gegen den FC Bayern München entlassen worden war. Koeman unterzeichnet bei den Katalanen einen Vertrag bis 2022.

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Der 57-Jährige hatte von 1989 bis 1995 für den FC Barcelona gespielt und war mit den Katalanen viermal spanischer Meister und 1992 Europapokalsieger geworden. Zudem arbeitete der Niederländer bereits zwischen Juli 1998 und Dezember 1999 als Co-Trainer von Louis van Gaal bei Barca. Danach folgten Trainerstationen bei Vitesse Arnheim, Ajax Amsterdam, Benfica Lissabon, PSV Eindhoven, FC Valencia, AZ Alkmaar, Feyenoord Rotterdamm, FC Southampton, FC Everton und der niederländischen Nationalmannschaft.

Barca-Fans lehnten wohl Pochettino ab

Zunächst war der frühere Tottenham-Coach Mauricio Pochettino als Nachfolger von Setién gehandelt worden. Doch die Fans lehnten den Argentinier ab, weil er als Profi für den Stadtrivalen Espanyol Barcelona gekickt hatte und sich mehrfach sehr negativ zu Barca geäußert hatte, wie verschiedene Medien berichteten.

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In einer der größten Krisen seiner Vereinsgeschichte beschäftigt die Blaugrana aber vor allem eine Frage: Was wird aus Lionel Messi? Die Spekulationen um einen möglichen Abschied des Superstars nehmen weiter Fahrt auf. Der 33-Jährige habe sich nach der Demütigung in Lissabon in die Pyrenäen verzogen, schrieb die argentinische Sportzeitung Olé. Sie sinnierte darüber, ob der Argentinier Barça nach 20 Jahren den Rücken kehren solle. Für den Klub wäre das ein "Erdbeben", schreibt das Fußball-Portal Goal.

Klar ist bereits: Die ursprünglich für Mitte 2021 geplante Präsidentenwahl zieht der FC Barcelona vor. Man werde nun den Klub-Boss am ersten Spieltag nach dem 15. März neu wählen, teilte der Verein mit. Ob Präsident Josep Bartomeu für eine neue Amtszeit kandidieren wird, wurde vorerst aber nicht bekannt.