27. November 2020 / 10:19 Uhr

Fjörtoft sicher: RB Leipzigs Sörloth braucht "dieses verdammte erste Tor"

Fjörtoft sicher: RB Leipzigs Sörloth braucht "dieses verdammte erste Tor"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Alexander Sörloth ist bei RB Leipzig noch ohne Treffer.
Alexander Sörloth ist bei RB Leipzig noch ohne Treffer. © Picture Point / Getty Images
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Während Landsmann Erling Haaland bei Borussia Dortmund trifft und trifft, stottert bei Alexander Sörloth der Motor. Der im Sommer mit reichlich Vorschusslorbeeren zu RB Leipzig gewechselte Norweger wartet nach wie vor auf seine erstes Tor in der Bundesliga und bekommt nun prominenten Zuspruch.

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Leipzig. Norwegens früherer Stürmer-Star Jan-Åge Fjörtoft leidet mit seinem bei Fußball-Bundesligist RB Leipzig bisher erfolglosen Landsmann Alexander Sörloth. „Alexander braucht einfach dieses verdammte erste Tor! Ich kann nicht in den Kopf von ihm reinschauen. Aber ich kann mir vorstellen, was in ihm vorgeht. Du kommst aus einer anderen Liga, aus einem anderen Land und willst es allen zeigen“, sagte Fjörtoft der „Bild“ (Freitag) und gab sich optimistisch. „Leipzig hat Potenzial in ihm gesehen. Und das wird Julian Nagelsmann aus ihm herausholen.“

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Sörloth ist in insgesamt neun Einsätzen für Leipzig noch ohne Tor oder Vorlage. Bei seinen Einsätzen wirkte der 24-Jährige oft wie ein Fremdkörper, der Club warb wiederholt um Geduld, zuletzt nach dem verlorenen Champions-League-Gastspiel bei Paris Saint-Germain (0:1) am Dienstag. "Gerade bei Offensivspielern, die neu dazukommen, geht es immer um Timing und Abläufe. Dadurch, dass wir kein Training haben, ist es schwieriger, sich an die Spielweise zu gewöhnen", sagte RB-Sportdirektor Markus Krösche und meinte damit nicht nur den Norweger, sondern auch den vom AS Rom ausgeliehenen Justin Kluivert. "Aber die Jungs hauen sich rein und werden noch sehr, sehr wertvoll für uns werden."

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Jan-Åge Fjörtoft sieht vor allem bei Sörloth noch einen weiteren hemmenden Faktor: die gezahlte Ablösesumme von 20 Millionen Euro. Der 53-Jährige zieht Parallelen zu seiner eigenen Karriere. „Ich bin 1993 in die Premier League gegangen und war für meinen Klub Swindon Town damals der teuerste Spieler aller Zeiten. Das war schon ein Rucksack. Da denkst du vielleicht zuviel nach. Nach ein, zwei vergebenen Chancen denkst du, du triffst nie das Tor“, sagte der 71-malige Nationalspieler.