14. November 2019 / 17:25 Uhr

Eutin 08 empfängt selbstbewussten SV Preußen Reinfeld

Eutin 08 empfängt selbstbewussten SV Preußen Reinfeld

Volker A. Giering
Lübecker Nachrichten
Das Hinspiel entschieden die Reinfelder mit 2:0 für sich.
Das Hinspiel entschieden die Reinfelder mit 2:0 für sich. © Agentur 54°
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Der Vorsprung auf einen Abstiegsplatz ist minimal bei den Eutinern - Reinfeld will gewinnen, muss aber möglicherweise auf seinen Torwart verzichten.

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von Volker Giering und Finn Hofmann

Wer hätte das vor der Saison gedacht, dass Aufsteiger SV Preußen Reinfeld nach 16 Spieltagen mit acht Punkten vor dem ehemaligen Regionalligisten Eutin 08 steht. „Die Reinfelder spielen eine klasse Saison. Das muss man neidlos anerkennen“, zollt Eutins Trainer Dennis Jaacks dem Gegner vor dem Rückspiel am Sonnabend am Waldeck (14 Uhr) Respekt. „Das ist eine Mannschaft mit viel Selbstvertrauen, die gut gepunktet hat und sehr gelassen bei uns antreten kann. Spätestens nach dem deutlichen 3:1 gegen den SC Weiche Flensburg 08 II sind wir gewarnt.“

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Eutin muss punkten, um nicht unten reinzurutschen

Nach drei Auswärtsspielen, 0:2 in Todesfelde, 3:1 in Eckernförde und 0:0 in Bordesholm, freuen sich die Rosenstädter endlich mal wieder auf ein Heimspiel. Eigentlich zählt für Kapitän Florian Ziemer & Co. nur ein Sieg. Der Vorsprung vor einem Abstiegsplatz beträgt lediglich vier Punkte. „Wir müssen punkten und haben drei ganz wichtige Spiele vor uns. Der November ist und bleibt ein wichtiger Monat für uns“, betont Jaacks. Im Kampf um den Klassenerhalt muss der 35-Jährige weiter auf den angeschlagenen Fatlind Zymberi (muskuläre Probleme) verzichten. Zudem fehlt Kevin Ferchen aus privaten Gründen. Der verletzte Kevin Hübner wartet weiter auf einen OP-Termin. Das Hinspiel haben die Ostholsteiner mit 0:2 durch Tore von Vjekoslv Taritas und Dennis Lie verloren. „Wir müssen unsere Qualität durchdrücken und wollen Wiedergutmachung“, verspricht Jaacks und hofft auf die Unterstützung der eigenen Fans.

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Fokus der Reinfelder liegt auf der Schaltzentrale der Rosenstädter

Die Ostholsteiner blieben bisher hinter ihren Erwartungen zurück und belegen nur den zwölften Platz. Mit diesem Wissen formuliert Reinfelds Trainer Clausen die Ziele offensiv: „Wir wollen gewinnen, das ist gar keine Frage.“ Auf Grund der tabellarischen Situation der Jaacks-Elf rechnet er mit einem „intensiven Spiel“. Wir müssen versuchen, unsere Stärken durchzudrücken. Eutin ist defensiv sehr stabil, hat aber im Spiel nach vorne Probleme. Das Team hat aber ohne Frage auch eine gewisse Qualität. Ich sehe sie besser, als es der momentane Tabellenplatz aussagt.“ Besonderes Augenmerk legt Clausen dabei auf die Schaltzentrale der Eutiner. „Mit Ziehmer haben sie einen Regionalliga-erfahrenen Spieler, der überdurchschnittliche und überragende Fähigkeiten hat. Aber auch Spohn, ihr defensiver Sechser, ist ein wichtiger Spieler, auf den wir aufpassen müssen.“

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Bei Reinfeld droht der Keeper auszufallen

Reinfelds Abwehrchef Christoph Böckelmann fällt mit Muskelfaserriss weiterhin aus. Dafür kehren Kapitän Patrick Witten (nach Gelbsperre) und Jonathan Marschner (nach Gelb-Rotsperre) zurück ins Team. Fraglich ist dagegen der Einsatz von Torhüter Jonas Marschner, der umgeknickt ist und noch in dieser Woche einen Arzt aufsuchen wird. „Selbst wenn Jonas ausfallen sollte, haben wir vollstes Vertrauen in Daniel Marco!“, betont Clausen mit Blick auf seinen zweiten Torhüter. Ebenfalls fraglich ist der Einsatz von Mittelstürmer Kristof Rönnau, der an einer Verhärtung im Oberschenkel laboriert und nicht voll mittrainieren konnte. Luca Rhein fällt dagegen mit Mittelfußbruch weitere sechs bis acht Wochen aus. Dafür könnte Dennis Schecke erstmals wieder eine Option für den Ligakader sein.

Diese Stürmer zeigen sich in der LN-Region besonders treffsicher.

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