12. März 2021 / 13:14 Uhr

Flick würdigt Löw: Bundestrainer ein "feiner Mensch" – Bayern-Coach vorab über Rücktritt informiert

Flick würdigt Löw: Bundestrainer ein "feiner Mensch" – Bayern-Coach vorab über Rücktritt informiert

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Hansi Flick hat den scheidenden Bundestrainer Joachim Löw gewürdigt, dessen Assistent er von 2006 bis 2014 war.
Hansi Flick hat den scheidenden Bundestrainer Joachim Löw gewürdigt, dessen Assistent er von 2006 bis 2014 war. © Getty/Montage
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Hansi Flick verneigt sich vor Noch-Bundestrainer Joachim Löw. Der 61-Jährige, der nach der Europameisterschaft im Sommer aus dem Amt scheidet, sei einer der erfolgreichsten Trainer der DFB-Geschichte - mit dem er über viele Jahre selbst "absolut vertrauensvoll" zusammenarbeiten durfte.

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Hansi Flick hat sich angesichts des bevorstehenden Abschieds von Bundestrainer Joachim Löw vor seinem langjährigen Kollegen verneigt. Der 61-Jährige, der sich mit der EM 2021 nach 15 Jahren verabschiedet, sei ein "feiner Mensch und absolut guter Trainer", betonte der Trainer des FC Bayern München auf einer Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel bei Werder Bremen am Samstag (15.30 Uhr/Sky) auf er sich außerdem zu den Spekulationen äußerte, er könne Löws Nachfolger werden.

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Löw und Flick sind Weggefährten: Der heutige FCB-Trainer fungierte von 2006 bis 2014 als erster Assistent des Bundestrainers, an dessen Seite er vor sieben Jahren in Rio de Janeiro Weltmeister wurde. Auch in den folgenden zweieinhalb Jahren arbeitete das Duo zusammen, nachdem Flick Sportdirektor des DFB wurde. "Es war eine sehr erfolgreiche und schöne Zeit und eine absolut vertrauensvolle Zusammenarbeit", lobte Flick, den Löw vorab über seinen Rücktritt informiert hatte.

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"Jogi hat mich einen Tag vorher angerufen", sagte Flick, der erklärte, "im ersten Moment (...) überrascht" gewesen zu sein. "Ich glaube, dass er eine sehr, sehr gute Arbeit für den deutschen Fußball geleistet hat. Es ist mit die erfolgreichste Ära, die ein Bundestrainer hatte." Löw könne stolz sein auf das, was er seit seinem Amtsantritt als Nachfolger von Jürgen Klinsmann im Anschluss an die WM 2006 geleistet habe.