26. Februar 2021 / 12:55 Uhr

flippo Baskets BG 74 Göttingen reisen zum Herner TC

flippo Baskets BG 74 Göttingen reisen zum Herner TC

Kathrin Lienig
Göttinger Tageblatt
Riley Lupfer (r.) beeindruckt immer wieder mit guten Trefferquoten aus der Distanz.
Riley Lupfer (r.) beeindruckt immer wieder mit guten Trefferquoten aus der Distanz. © Swen Pförtner
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Endspurt für die Bundesliga-Basketballerinnen der flippo Baskets BG 74. Das vorletzte Auswärtsspiel der Hinrunde führt sie nach Herne, zu einer Mannschaft, die nach einer Quarantäne-Pause jetzt wieder ins Liga-Geschehen einsteigt.

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Zum Herner TC führt die Reise der flippo Baskets BG 74 an diesem Wochenende. Am Sonnabend um 18 Uhr tritt der aktuelle Tabellenfünfte beim Dritten an. Für das Team von Headcoach Goran Lojo geht es um eine optimale Ausgangslage für die Playoffs um die deutsche Meisterschaft.

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Zwischen Herne und Göttingen ist es bereits das dritte Match in dieser Saison. Das Pokalspiel der ersten Runde in Herne gewannen die flippo Baskets äußerst knapp mit 86:85, zwei Wochen später unterlagen sie in eigener Halle mit 63:71 im Punktspiel. Die aktuelle Lage in der Liga: Herne belegt mit 24 Punkten momentan Rang drei, die BG folgt mit 20 Zählern auf Platz vier. Allerdings hat der HTC coronabedingt erst 15 Spiele absolviert, die BG bereits 18.

Breit aufgestellter Kader

Der Herner Kader ist äußerst breit aufgestellt. Erfolgreichste Schützin ist mit 14,25 Punkten die US-Amerikanerin Loiryn Goodwin, knapp gefolgt von der Serbin Kristina Topuzovic mit 12,67 Zählern. Achten müssen die flippo Baskets zudem auf Aerianna Harris (11,43 Punkte), Laura Westerik (9,8) und Sofia Pelander (8,8).

Herne hat nach einer Corona-Infektion eine mehrwöchige Zwangspause einlegen müssen und startet mit dem Match gegen die flippo Baskets zurück in die Liga. BG-Headcoach Goran Lojo: „Unsere Mannschaft hat im Training gut gearbeitet. Wir wollen zwei Punkte aus Herne mitnehmen.“

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Nach dem starken Auftritt in Freiburg können die Göttingerinnen auch optimistisch an diese weitere Auswärtsaufgabe herangehen. Bei dem Start-Ziel-Sieg im Breisgau war die Verantwortung wieder auf mehreren Schultern verteilt, die flippo Baskets traten mannschaftlich geschlossen auf und überzeugten sowohl mit einer starken Trefferquote von Riley Lupfer aus der Distanz als auch mit sehenswerten Abschlüssen am Brett. Verlässlich – wie immer – steuerte Jenny Crowder den Spielaufbau, sodass die Mannschaft von Headcoach Lojo auch brenzlige Situationen überstand und über die gesamten 40 Minuten eine konstante Leistung bot.

Bis zum 14. März läuft noch die Hauptrunde in der Damenbasketball-Bundesliga. Nach dem Auswärtsspiel in Herne, stehen am 5. und 7. März Heimspiele für die flippo Baskets gegen Wasserburg und Heidelberg an, bevor in Saarlouis die letzte Begegnung am 14. März ausgetragen wird. Anschließend beginnen die Playoffs.